Boka nicht schlimmer verletzt
Montag, 6. Dezember 2010
Artikel-Zusammenfassung
Stuttgarter Linksverteidiger erleidet lediglich eine Prellung +++ Frankfurts Schlussmann Oka Nikolov fehlt länger +++ Maik Franz wird operiert +++ Harte Strafen für Gladbachs Bobadilla +++ Kein Typ zum Knuddeln
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Nach dem 1:1 im Derby gegen die TSG 1899 Hoffenheim hat sich Linksverteidiger Arthur Boka vom VfB Stuttgart doch nicht, wie zuerst erwartet, ernsthafter verletzt. Der Ivorer musste nach einem Zweikampf zwar ausgewechselt werden, wie sich jetzt herausstellte, hat er aber lediglich eine Knöchelprellung erlitten. Bänder und Kapseln sind allesamt noch intakt. Serdar Tasci musste beim Aufwärmen sein geplantes Comeback absagen, da er im Oberschenkel eine Zerrung erlitt. Noch schlimmer hat es David Didavi erwischt, der mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel rund zehn Tage pausieren muss.
Für etwa sechs Wochen wird dagegen Eintracht Frankfurts Torhüter Oka Nikolov ausfallen, der sich beim 2:1-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 einen Teilriss der Fußsohlensehne am linken Fuß zuzog. Innenverteidiger Maik Franz wird am Montag an der lädierten Bauchmuskulatur operiert. Nach der Operation in Mainz wird der 29-Jährige für rund sechs bis acht Wochen ausfallen. Somit wird die Zeit bis zum Rückrundenstart am 16. Januar gegen Hannover 96 sehr knapp. In der Hinrunde bestritt Franz 13 Ligaspiele für die Hessen.
Keine guten Zeiten für Stürmer Raul Bobadilla von Schlusslicht VfL Borussia Mönchengladbach. Nach seiner Roten Karte aufgrund einer Tätlichkeit gegen Hannover 96s Sergio Pinto ist er von seinem Verein, der das Spiel gegen die Niedersachsen mit 1:2 verlor, mit einer Geldstrafe von 50 000 Euro belegt und bis Jahresende in die U23 versetzt worden. "Und dieses Verhalten können wir nicht dulden. Raul hat der Mannschaft geschadet und sich völlig falsch verhalten, deswegen ist die disziplinarisch wie finanziell harte Strafe angemessen", so Sportdirektor Max Eberl. Der Argentinier (drei Ligatore) wurde zusätzlich vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für fünf Spiele aus dem Verkehr gezogen.
Aufgeschnappt
"Ich bin kein Trainer zum Knuddeln und Liebhaben. Die Fans sollen Manuel Neuer knuddeln, oder Raúl. Der ist einer zum Liebhaben."
Trainer Felix Magath (FC Schalke 04) nach dem 2:0 gegen den FC Bayern München