UEFA unterstützt Obdachlosen-WM
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Artikel-Zusammenfassung
Die UEFA unterstützt auch in diesem Jahr die Obdachlosen-Weltmeisterschaft - eine jährliche Veranstaltung, bei der der Fußball mithelfen möchte, Obdachlose zu motivieren, ihr Schicksal zu verändern.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Die UEFA unterstützt auch in diesem Jahr die Obdachlosen-Weltmeisterschaft – eine jährliche Veranstaltung, bei der der Fußball mithelfen möchte, Obdachlose zu motivieren, ihr Schicksal zu verändern.
Der europäische Fußballdachverband unterstützt die 9. Obdachlosen-WM vom 21. bis 28. August in Paris, da die UEFA der Meinung ist, dass der Fußball einen große Rolle dabei spielen kann, viele Teilnehmer auf den richtigen Weg zu führen.
In der französischen Hauptstadt kämpfen 64 Mannschaften – 48 bei der Obdachlosen-WM und 16 im Frauen-Wettbewerb - um die WM-Titel. Mehr als 500 Spieler werden sich dazu auf dem Champs–de-Mars im Schatten des Eiffelturms einfinden.
In den 64 Mannschaften spielen Obdachlose aus 53 Nationen, auf eigens für dieses Turnier errichteten Spielfeldern nahe Frankreichs Wahrzeichen werden rund 50 000 Zuschauer erwartet.
Die UEFA betrachtet ihre Hilfe für dieses Turnier auch als Zeichen der Solidarität und sozialen Verantwortung für die Obdachlosen und glaubt fest an die Kraft des Fußballs, Reintegration zu fördern.
"Die UEFA ist seit der ersten Ausgabe in Graz, Österreich, im Jahre 2003 Partner der Obdachlosen-WM", erklärte UEFA-Präsident Michel Platini. "Wir glauben ebenfalls daran, dass es möglich ist, obdachlosen Menschen durch den Fußball zu helfen. Die UEFA kümmert sich nicht nur um Fußball, die UEFA unterstützt auch den Kampf gegen die Obdachlosigkeit."
Internationale Fußballpersönlichkeiten wie Arsène Wenger, Eric Cantona, Didier Drogba und Rio Ferdinand haben bereits ihre Unterstützung zugesagt, die ehemaligen französischen Nationalspieler Emmanuel Petit und Lilian Thuram fungieren als Turnierbotschafter.
Einige Statistiken unterstreichen die soziale Bedeutung der Obdachlosen-WM für die Teilnehmer. 73 Prozent aller Spieler haben ihr Leben nach einer WM zum Besseren verändert, Drogen und Alkohol abgeschworen, einen neuen Job oder eine Wohnung gefunden; viele Teilnehmer haben sich mit ihren Familien wieder vereint oder sind sogar als Spieler oder Trainer ins Fußballgeschäft eingestiegen.
"Die Obdachlosen-WM existiert, um die Obdachlosigkeit zu bekämpfen", sagte Mel Young, Gründer und Präsident der Obdachlosen-WM. "Die Auswirkungen dieses Wettbewerbs sind enorm. Seit der Gründung hat dieses Turnier mehr als 100 000 Obdachlosen Arbeit gegeben, mehr als 70 Prozent der Teilnehmer haben danach ihr Leben wieder in den Griff bekommen."
"Die WM 2011 in Paris bietet Obdachlosen die Chance, aus der Anonymität auf eine Weltbühne zu kommen und ihr Land als echte Botschafter zu vertreten."
Weitere Details zur Obdachlosen-WM finden Sie hier: http://www.homelessworldcup.org/.