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Almeida schießt Bremen zum Sieg

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Hugo Almeida bescherte Werder Bremen durch seinen Dreierpack einen 3:0-Sieg gegen den FC St. Pauli, während sich der 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg mit einem 1:1-Unentschieden begnügen musste.

Dank des Dreierpacks von Hugo Almeida machte Bremen einen ersten Schritt aus der Krise
Dank des Dreierpacks von Hugo Almeida machte Bremen einen ersten Schritt aus der Krise ©Getty Images

Der SV Werder Bremen hat den ersten Schritt aus der Krise gemacht und mit 3:0 gegen den FC St. Pauli gewonnen. Entscheidender Mann war dabei Stürmer Hugo Almeida, der alle drei Treffer erzielte. Allerdings sah der Matchwinner in der Schlussphase die Rote Karte. Der abstiegsgefährdete 1. FC Köln kassierte gegen den VfL Wolfsburg den späten 1:1-Ausgleich und holte damit nur einen Punkt.

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Zu Spielbeginn waren die Bremer seit 450 Pflichtspiel-Minuten ohne Tor, doch diese Serie endete nach genau 52 Sekunden. Nach einem Steilpass auf Almeida versuchte der Portugiese aus 14 Metern sein Glück, und der Ball schlug in der linken Ecke ein. Die Gäste zeigten sich von diesem frühen Rückstand keineswegs geschockt und wären nur eine Minute später beinahe zum Ausgleich gekommen, doch hatte Gerald Asamoah Pech, dass sein Kopfball nur an der Latte landete.

In der 20. Minute markierte Almeida das 2:0, diesmal aus zwölf Metern nach einem schönen Zuspiel von Marko Marin. Praktisch im Gegenzug war St. Pauli erneut nicht vom Glück begünstigt. Marius Ebbers legte ab auf Fin Bartels, dessen Versuch aus fünf Metern lenkte Werder-Torhüter Tim Wiese an den Querbalken. In der 64. Minute war Almeida dann zum dritten Mal zur Stelle. Nach Vorarbeit des eingewechselten Said Husejinović vollstreckte der Portugiese aus zwölf Metern.

Zehn Minuten vor dem Ende leistete sich Almeida eine Undiszipliniertheit, er schlug gegen Carlos Zambrano nach und sah dafür die Rote Karte. Auf das Ergebnis sollte der Platzverweis allerdings keinen Einfluss mehr haben, Bremen brachte den ersten Sieg seit acht Spielen souverän nach Hause. In der Schlussminute sah mit Markus Thorandt auch noch ein Gäste-Akteur die Rote Karte, der Innenverteidiger beging ein grobes Foul an Torsten Frings.

Köln war gegen Wolfsburg in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hatte Möglichkeiten durch Kevin Pezzoni und Mato Jajalo, ein Tor sollte den Hausherren aber erst nach dem Seitenwechsel gelingen. Wolfsburgs Torhüter Diego Benaglio faustete einen Freistoß von Petit genau auf den Kopf von Milivoje Novakovič, der aus vier Metern keine Mühe hatte.

Die Kölner verpassten es anschließend, für die Vorentscheidung zu sorgen, und so kassierten sie zehn Minuten vor Schluss den Ausgleich. Nach einer Kopfball-Abwehr von Geromel setzte der kurz zuvor eingewechselte Cicero aus zehn Metern zum Fallrückzieher an, und der Ball landete im Kasten von Faryd Mondragón.