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Soldo: "Keine Betontaktik"

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Vor dem Spiel am Freitagabend gegen Hoffenheim hat Kölns Trainer Zvonimir Soldo noch eimal betont, dass er keine Betontaktik verordert habe. Bedinungslose Offensive ist trotzdem nicht zu erwarten - aus gutem Grund.

Zvonimir Soldo (1. FC Köln) fordert mehr Geduld für sich und seine Mannschaft ein
Zvonimir Soldo (1. FC Köln) fordert mehr Geduld für sich und seine Mannschaft ein ©Getty Images

Trainer Zvonimir Soldo vom 1. FC Köln hat vor dem Freitagabendspiel gegen den TSG 1899 Hoffenheim noch einmal betont, dass er seine Mannschaft nicht über Gebühr defensiv einstellen würde.

Vier geschossene Tore in fünf Spielen bisher sind dennoch der schlechteste Wert der Liga. "Wir spielen nicht mit einer Betontaktik. Allerdings mussten wir nach sieben Gegentoren in zwei Spielen etwas für unsere Stabilität machen. Wir haben dann gegen St. Pauli eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt. Gegen die Bayern konnte niemand erwarten, dass wir das Spiel machen", so Soldos Resümee. Nun geht es gegen Hoffenheim, das traditionell seine Stärken in der Offensive hat – so auch diese Saison. Will Köln da nun mit eigener Verve gegenhalten? Soldo bremst. Letzte Saison habe man einen offensiven Ansatz gegen die Kraichgauer gewählt, Resultat war eine 0:4-Heimniederlage. Geduld mit den vielen jungen Kölner Kräften sei das Gebot der Stunde, meint der Trainer. "Mario Gómez und Christian Gentner haben in Stuttgart auch über drei Jahre gebraucht, bis sie sich in der Bundesliga etabliert hatten. Auch unsere jungen Spieler benötigen Zeit."

Die Gäste befinden sich trotz der Last-Minute-Niederlage gegen den FC Bayern München (1:2) unter der Woche voll im Soll: Platz drei und zehn Punkte stehen schon zu Buche, da kann man schon mal ein zufriedenes Zwischenfazit ziehen. "Klar, gibt es noch Verbesserungspunkte, aber vieles hat sich in die richtige Richtung entwickelt", sagte Hoffenheim-Trainer Ralf Rangnick. Beim zuletzt von Köln verwendeten 4-1-4-1-System glaubt Rangnick Stärken und Schwächen ausgemacht zu haben. "Sie stehen damit defensiv kompakter, hatten allerdings auch nie die Chance, zu gewinnen. Der FC muss punkten. Deshalb müssen wir das Spiel so gestalten, dass die Kölner wenige Chancen bekommen und wir unser Spiel aufziehen."

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