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Rapid gewinnt Krimi

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Bundesliga Österreich: Mit einem Treffer in der letzten Sekunde bezwangen die Grün-Weißen Salzburg. Austria ließ in Wiener Neustadt Punkte, Sturm nur Remis.

Hofmann erzielte den entscheidenden Treffer
Hofmann erzielte den entscheidenden Treffer ©Getty Images

Ergebnisse und Tabellen

Das Spitzenspiel der dritten Bundesliga-Runde war an Dramatik nicht zu überbieten. Der SK Rapid Wien feierte einen 2:1-Heimerfolg über den FC Salzburg. Dabei ließ die Entscheidung auf sich warten. Zunächst begannen die Hausherren druckvoll, der Meister erholte sich erst nach rund einer halben Stunde. Top-Chancen blieben aber auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Kurz nach Wiederanpfiff war aber schließlich Christoph Saurer zur Stelle und brachte Rapid nach einem Querpass von Hamdi Salihi in Führung (49.).

Dieser Treffer war aber so etwas wie ein Weckruf für die Mozartstädter, die plötzlich gefährlicher wurden. Der eingewechselte Jakob Jantscher war nach einem weiten Einwurf von Christian Schwegler schließlich zur Stelle und hämmerte die Kugel energisch in die Maschen (62.). Als schließlich alles schon mit einem Remis rechnete, kam Kapitän Steffen Hofmann nach einem Abwehrfehler im Strafraum zum Schuss und stellte mit einem satten Kreuzeck-Treffer in der Nachspielzeit den 2:1-Endstand her.

Weniger Glück hatte der FK Austria Wien, der beim SC Wiener Neustadt nicht über ein 0:0 hinaus kam. Beide Mannschaften boten starke Defensivleistungen, was sich in der mageren Anzahl an Möglichkeiten niederschlug. Die beste Gelegenheit im ersten Durchgang hatte der schnelle Patrick Wolf, der an Austria-Schlussmann Heinz Lindner scheiterte.

Im zweiten Durchgang wurden die Gäste nach und nach stärker, zwingende Chancen fanden sie aber auch nicht vor. Abermals waren die Hausherren näher an der Führung, ein Treffer nach einem Gestocher wurde aber nicht gegeben, da Kapitän Hannes Aigner zuvor den Ball blockierte. Es blieb beim 0:0, die Acht-Spiele-Siegesserie der Wiener fand somit ein Ende.

Im letzten Spiel der dritten Runde trennten sich der FC Wacker Innsbruck und der SK Sturm Graz mit einem 2:2-Unentschieden. Vor über 13 500 Zusehern waren die Tiroler im eigenen Stadion zu Beginn überlegen, Torjäger Marcel Schreter konnte nach einem schnellen Gegenstoß auch auf 1:0 stellen (21.). Sturm kam erst nach und nach in die Gänge, ein Doppelpack von Haris Bukva binnen drei Minuten drehte aber die Partie.

Erst traf der Flügelspieler per Kopf (38.), dann verwertete er einen Querpass aus wenigen Metern (41.). Es dauerte bis zur 78. Minute ehe der verdiente Ausgleich fiel. Nach Handspiel von Ferdinand Feldhofer bewahrte Schreter die Nerven und verwandelte den fälligen Elfmeter zum 2:2. In der Nachspielzeit hatte Imre Szabics noch den Matchball, der Ungar schoß aber nur ins Außennetz.