Salzburg rettet Remis gegen Rapid
Freitag, 23. April 2010
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Um ein Haar hätte SK Rapid Wien die Meisterschaft noch einmal spannend gemacht. Allerdings kassierten sie gegen den FC Salzburg sieben Minuten vor dem Ende den 1:1-Auslgeich und haben somit weiter sechs Zähler Rückstand.
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Sieben Minuten fehlten dem SK Rapid Wien beim 1:1 gegen den FC Salzburg um die Meisterschaft doch noch einmal spannend zu machen. Doch Rabiu Afolabi egalistierte die Führung von Steffen Hofmann und wahrte somit den Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Rekordmeister.
Im Vorfeld der Partie galten die Sorgen der Mozartstädter der Torwartpostion. Nach dem Ausfall von Eddie Gustafsson stand Heinz Arzberger zwischen den Pfosten. Bei den Gästen vertraute man auf das in der UEFA Europa League erprobte 4-5-1.
Von der ersten Sekunde an wurde die Partie ihrem Ruf als Spitzenspiel gerecht. Beide Teams fanden Chancen in Hülle und Fülle vor, einzig Tore durften die 26 800 Zuseher im Stadion Wals-Siezenheim vorerst nicht bewundern. Auf Salzburger Seite setzte sich Somen Tchoyi zwei Mal elegant durch, schoss aber jeweils knapp drüber (8., 21.). Auch Rapid kam gefährlich in den Strafraum, Christopher Drazan traf mit einem Volley nur die Querlatte (18.), Branko Bošković setzte einen Kopfball knapp neben den Kasten (29.).
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Hausherren die Kontrolle, den Treffer erzielten aber die Grün-Weißen. Nikica Jelavić startete einen Tempo-Lauf am linken Flügel, Kapitän Steffen Hofmann bewies perfektes Timing als er den Querpass des Kroaten über die Linie drückte (56.).
Danach zog sich Rapid weit in die eigene Hälfte zurück und beschränkte sich auf die Defensiv-Arbeit. In der 83. Minute wurde der Meister belohnt, Rabiu Afolabi wuchtete einen weiten Einwurf von Christian Schwegler mit dem Kopf ins Tor. Der Ausgleich war gleichzeitig auch der Endstand, es blieb beim 1:1. Vier Runden vor Schluss haben die Salzburger weiterhin sechs Zähler Vorsprung auf die Hütteldorfer.