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Leverkusen kann sich beweisen

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Drei Niederlagen in Folge hat es nun für Bayer 04 Leverkusen gesetzt - jetzt kommt der FC Bayern München an den Rhein. Einerseits droht die Gefahr einer vierten Niederlage, andererseits kann man sich gegen den Halbfinalisten der UEFA Champions League auch beweisen.

Stefan Kießling trifft zwar immer noch, doch zuletzt konnte seine Elf nicht mehr gewinnen. Ein Sieg gegen Bayern könnte alles ändern.
Stefan Kießling trifft zwar immer noch, doch zuletzt konnte seine Elf nicht mehr gewinnen. Ein Sieg gegen Bayern könnte alles ändern. ©Getty Images

Schon im Vorjahr gab es im Frühling den Absturz der Leverkusener in der Tabelle. Reifer geworden sei die Mannschaft, betonte man bei Bayer in der Winterpause. Etwas Vergleichbares drohe in der laufenden Saison auf keinen Fall. Nun ist die Gefahr zumindest wieder vorhanden, auch wenn niemand sich vorstellen kann, dass die Truppe von Jupp Heynckes am Ende vielleicht sogar wie 2009 das internationale Geschäft verpassen könnte. "Es ist klar, dass da Szenarien herbeigeredet werden. Ich sehe das absolut locker und distanziert. Über weite Strecken der Saison haben wir sehr guten Fußball gespielt und warum soll es uns in den fünf Spielen nicht gelingen, den Europapokal zu erreichen. Ich mache mich da überhaupt nicht verrückt und glaube, dass ich das auch auf die Mannschaft übertragen kann", so Heynckes.

Auch die Bayern glauben nach dem Erfolg bei Manchester United FC mehr denn je an ihre Stärke. "Wir haben noch nichts erreicht. Wir sind überall im Geschäft, aber wir wollen etwas gewinnen", heißt es etwa bei Bastian Schweinsteiger. Das kann fast als Drohung Richtung Leverkusen verstanden werden.  "Wenn wir nun auch noch bei Bayer Leverkusen gewinnen, können wir damit rechnen, dass wir Meister werden", legt Louis van Gaal noch einen drauf. Sollte Leverkusen doch der Sieg gelingen, könnte bei drei Punkten Rückstand auf Bayern vielleicht doch noch einmal in Richtung Schale geschielt werden.

Zurzeit aber ist der FC Schalke 04 wohl der einzig verbliebene Konkurrent der Bayern im Kampf um die Meisterschaft. "Wir wollen aus unserer aktuellen Situation das Maximale rausholen", fordert Felix Magath, der darauf hinwies, dass es seiner Mannschaft vielleicht gut tue, nicht den Spitzenplatz verteidigen zu müssen. "Wir sind auswärts nicht einfach zu spielen. Ich hoffe, meine Mannschaft weiß, wie stark sie in der Fremde auftreten kann und wie erfolgreich sie dort schon gepunktet hat. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in Hannover eine gute Leistung zeigen werden." Für die Niedersachsen geht es nach wie vor um das nackte Überleben in der Liga – nach drei sieglosen Spielen verweilt man auf Abstiegsrang 17.

Diese Sorgen hat der 1. FSV Mainz 05 als Aufsteiger nicht und kann ganz entspannt in die Partie gegen den ehemaligen Mainzer Kult-Trainer Jürgen Klopp gehen. "Jürgen Klopp hat es absolut verdient, hier abgefeiert zu werden. Ich bin in keinster Weise neidisch oder eifersüchtig. Für die Zuschauer wird es sicher ein besonderes Spiel, aber für mich hat das keinerlei Einfluss auf die Partie", stellte Thomas Tuchel vor der Partie klar, während es für den BVB –Coach natürlich kein Spiel wie jedes andere sein kann. "Ich freue mich auf das Spiel und das Stadion. Und ich bin auch sehr froh, dass der FSV nicht mehr absteigen kann", so Klopp.

Wie der BVB spekuliert auch der VfB Stuttgart noch auf einen Platz in der UEFA Europa League. Die Schwaben sind noch vor den Bayern die beste Mannschaft der Rückrunde.  "Wir setzen alles daran, zum Torerfolg zu kommen und unsere Bilanz auf fremden Platz auszubauen. Hertha hat aber auch viel Potenzial in der Offensive, die sie ausnutzen, wenn man sie lässt. Es ist eine völlig offene Ausgangssituation, da es für beide Mannschaften um sehr viel geht", sagte Heilsbringer Christian Gross.

Angesichts des fast sicheren Einzugs in den Europokal über das DFB-Pokal-Finale könnte es Werder Bremen gegen den SC Freiburg eigentlich ruhig angehen lassen. Das würde den in höchster Abstiegsnot steckenden Breisgauern zwar gefallen, doch die Hanseaten wollen angesichts der Leverkusener Schwächephase noch einmal in den Kampf um die UEFA-Champions-League-Plätze eingreifen. Derweil treffen sich mit der TSG 1899 Hoffenheim und dem 1. FC Köln zwei Mannschaften, die momentan zwar im sicheren Mittelfeld rangieren, die jedoch zumindest mit einem Auge den Relegationsplatz im Blick behalten sollten.

Komplettiert wird der Spieltag am Sonntag durch die Begegnungen zwischen dem VfL Bochum 1848 und dem Hamburger SV sowie dem 1. FC Nürnberg und dem VfL Wolfsburg.

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