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Klopp: Derby "kein Spektakel"

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Trainer Jürgen Klopp vom BV Borussia Dortmund hat vor dem Derby heute Abend beim FC Schalke 04 angekündigt, dass er schlichtweg die Punkte und nicht unbedingt ein "Spektakel" von seiner Elf erwartet.

Das Derby als Flutlichspiel - gibt es heute Abend auch eine ganz besondere Partie?
Das Derby als Flutlichspiel - gibt es heute Abend auch eine ganz besondere Partie? ©Getty Images

Trainer Jürgen Klopp vom BV Borussia Dortmund hat vor dem Derby heute Abend beim FC Schalke 04 angekündigt, dass er schlichtweg die Punkte und nicht unbedingt ein "Spektakel" von seiner Elf erwartet.

"Ich habe nicht vor, nach Schalke zu fahren, um zu zeigen, wie Fußball geht, sondern nur um ein Ergebnis zu erreichen. Es ist nicht unsere Aufgabe, für das Spektakel zu sorgen", so Klopp zu dem, was doch bundesweit allgemein als das bedeutendste Derby gilt. Dabei geht es jedoch nicht nur um den Stolz, bis zum nächsten Aufeinandertreffen als Derbysieger gelten zu können, sondern auch ganz pragmatisch um einen Platz in der Spitzengruppe, denn sowohl der BVB (derzeit Fünfter) als auch der SO4 (Dritter) dürfen sich über eine bisher ausgezeichnet verlaufene Saison freuen. Zuerst noch versucht der Dortmunder Fußballlehrer, die Bedeutung des Spiels herunterzuspielen, doch dann kann auch er nicht anders, als festzustellen: "Es wird ein harter Kampf um jeden kleinen Vorteil. Wir wollen ein richtiges Derby daraus machen. Aber wir werden nicht mit elf Mann im gegnerischen Strafraum stehen und den Gegner zu Kontern einladen."

Klopps Schalker Gegenüber Felix Magath hat sich auch schon so seine Gedanken gemacht, wie das 135. Derby zu Gunsten seiner Elf ausgehen soll: "Ich erwarte, dass wir leidenschaftlich zu Werke gehen, ohne aber über das Ziel hinauszuschießen. Wir müssen mit 100 Prozent bei der Sache sein. Durch Pressing im Mittelfeld versucht die junge Dortmunder Mannschaft, ihre Gegner zu Fehlern zu zwingen. Das dürfen wir nicht zulassen." Die Statistik unterstützt schon einmal die Königsblauen: In den letzten 22 Bundesligaspielen gegeneinander gab es nur zwei Siege des BVB, während die Gelsenkirchener neun Mal siegreich vom Feld gehen durften. Auch im Hinspiel jubelte die Mannschaft von Magath, für die Jefferson Farfán nach einer halben Stunde das einzige Tor der Partie in Dortmund erzielte. Der Sieg alleine würde vermutlich alle Schalker Anhänger überglücklich machen – nicht so jedoch Magath, der seine unter der Woche vorgenommene Kritik am Spielstil von S04 noch einmal erneuerte. "Außerdem möchte ich, dass am Ende nicht nur das Ergebnis stimmt, sondern auch die Art und Weise, wie dieses zustande gekommen ist. Ich erwarte, dass wir uns Torchancen erzwingen und diese dann auch nutzen."

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