Frauenfußball mit Siegermentalität
Dienstag, 1. Dezember 2009
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Erfahrungen eines Leichtathletik-Trainers, Vorbeugung von Verletzungen und die Zukunft der Frauenwettbewerbe standen bei der 1. UEFA-Konferenz für Frauennationaltrainer auf dem Plan.
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Die Erfahrungen eines erfolgreichen Leichtathletik-Trainers, Vorbeugung von Verletzungen und die Zukunft der Frauenwettbewerbe der UEFA standen am zweiten Tag der 1. UEFA-Konferenz für Frauennationaltrainer auf dem Plan.
Erfahrungen aus der Leichtathletik
Die Sitzung am Dienstag im Hauptquartier der UEFA wurde von Dr. Frank Dick, dem Präsidenten der European Athletic Coaches' Association (EACA), der in der Ära von Sebastian Coe, Steve Ovett, Steve Cram und Linford Christie britischer Leichtathletiktrainer war und als persönlicher Trainer von Größen wie Boris Becker und Gerhard Berger fungierte, eröffnet. Er sprach darüber, was man benötigt, um ein Sieger zu werden und über die Verantwortung eines Trainers, seinen Zöglingen zu helfen, ihre Höchstleistung abzurufen und ihre Träume zu realisieren. Es wurde betont, dass man Risiken eingehen muss, um Erfolg zu haben. Frank Dick sagte: "Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ist winzig, die Konsequenzen sind groß."
Wettbewerbe
Giorgio Marchetti, der Direktor für UEFA-Wettbewerbe, sprach über die Entwicklung der UEFA-Frauen-Europameisterschaft, der neuen UEFA Women's Champions League und den UEFA-Spielkalender für die Frauen. Dazu holte er sich Meinungen der Trainer ein. Später wurden Gruppen gebildet, um andere Themen des Frauenfußballs zu diskutieren, etwa wie man den Sport vermarkten kann, Spieler am besten entwickelt und Trainer ausbildet.
Verletzungen vorbeugen
Der ehemalige Mannschaftsarzt Dänemarks, Dr. Morgens Kreutzfeldt, aktuell der dritte stellvertretende Vorsitzende des UEFA-Medizin-Komitees, sprach über die UEFA-Verletzungsstudie. Seit der Saison 2001/02 in der UEFA Champions League wird versucht, durch dieses Projekt herauszufinden, welche Art von Verletzungen in verschiedenen Turnieren vorkommen und wie man ihnen vorbeugen kann, etwa durch neue Trainingsmethoden. Die Studie bei der UEFA-Frauen-EM in diesem Sommer brachte einen Rückgang in Verletzungen verglichen zum Turnier im Jahr 2005 zutage. Der gleiche Trend bestätigte sich bei der UEFA-U19-EM für Frauen. Dr. Kreuzfeldt hob zum Abschluss noch einmal die Wichtigkeit der Absprache zwischen Vereinen, Trainern und medizinischer Abteilung in der Verletzungsprävention hervor.
Schiedsrichter
Andy Roxburgh, der technische Direktor der UEFA, sprach über die Schiedsrichter bei der WOMEN'S EURO 2009™ und berichtete von der Vorbereitung bis hin zu der Spielleitung. Er betonte, dass die Schiedsrichter positiv über das Verhalten der Spielerinnen und Trainer in Finnland berichtet hätten und stellte heraus, dass die UEFA für alle europäischen Frauenwettbewerbe auch weibliche Schiedsrichter einsetzen will.
Die schönsten Tore
Außerdem wählten die Delegierten das schönste Tor der UEFA WOMEN'S EURO 2009™: Die Wahl fiel letztendlich bei den schönsten Standards auf den Kopfballtreffer von Ksenia Tsybutovich nach der Ecke von Elena Morozova im Spiel der Gruppe C zwischen Russland und England. Der Schuss von Kelly Smith aus der Drehung heraus im Finale zwischen England und Deutschland wurde als bestes Tor aus dem Spiel heraus gekürt.