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YB gewinnt Spitzenspiel

Super League: BSC Young Boys bezwang den FC Basel 1893 im Spitzenspiel der 17. Runde verdient mit 2:0. Der FC Zürich gewann sein Heimspiel gegen den FC Aarau problemlos mit 2:0.

Der FC Zürich hatte Grund zur Freude
Der FC Zürich hatte Grund zur Freude ©Getty Images

BSC Young Boys bezwang den FC Basel 1893 im Spitzenspiel der 17. Runde verdient mit 2:0. Durch diesen Sieg konnten die Hauptstädter ihren Vorsprung auf ihren direkten Verfolger vom Rheinknie wieder auf sieben Punkte ausbauen. Der FC Zürich gewann sein Heimspiel gegen den FC Aarau problemlos mit 2:0; die AC Bellinzona erreichte zu Hause gegen den FC Sion ein überraschendes 3:1.

Spielplan und Ergebnisse
Tabelle

Doumbia trifft früh
Die Young Boys waren von der ersten Sekunde an das klar spielbestimmende Team, das den FCB sofort stark unter Druck setzte. So kamen die Hausherren auch schnell zu aussichtsreichen Chancen: Bereits nach zwei Minuten musste Stefan Wessels, der Basler Ersatzkeeper, nach einer YB-Ecke mehrfach klären. Doch in der dritten Minute war auch der deutsche Schlussmann geschlagen: Nach einem Seitenwechsel von Gilles Yapi stand YB-Topskorer Seydou Doumbia plötzlich alleine vor dem Basler Tor und spitzelte Wessels den Ball unter dem Körper hindurch ins Tor.

Schneuwly erhöht
Der FCB war in der Startphase völlig überfordert und hatte dem schnellen, technisch hoch stehenden Berner Angriffsspiel kaum etwas entgegenzusetzen. Erst nach 20 Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel. So scheiterten Carlitos und Federico Almerares, der den gesperrten Alexander Frei ersetzte, aus guter Position. Doch es waren weiterhin die Young Boys, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. In der 35. Minute vergab Yapi vom Elfmeterpunkt die Chance zum 2:0, als er seinen Handelfmeter von Wessels abgewehrt sah. Doch in der 45. Minute war YB der zweite Torerfolg beschieden. Marco Schneuwly verwertete aus kurzer Distanz freistehend vor dem Tor.

Auch Wölfli in Form
Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie temporeich und attraktiv. Dem FCB, der offensiv durchsetzungsfähiger wurde, fehlte aber die nötige Effizienz, um das Ergebnis noch korrigieren zu können. Außerdem hatte YB-Torwart Marco Wölfli einen ausgezeichneten Tag erwischt. So blieb es beim letztlich korrekten Berner Erfolg vor 31'120 Zuschauern im Stade de Suisse.

FCZ ungefährdet
Der FC Zürich kam zu einem nie gefährdeten Heimsieg gegen das Schlusslicht aus Aarau. Der FCZ hatte das Spiel stets unter Kontrolle und ging in der 28. Minute durch Dušan Djurić in Führung. Der schwedische Nationalspieler bewahrte nach einem guten Zuspiel von Onyekachi Okonkwo die Nerven und konnte den Ball an Aarau-Schlussmann Ivan Benito vorbeischieben. Nach diesem Tor taten die Gäste, die sehr defensiv begonnen hatten, mehr fürs Spiel. Doch die Gastgeber blieben tonangebend.

Entscheidung durch Alphonse
Nach der Pause erhöhte Alexandre Alphonse per Kopf nach einer präzisen Flanke von Johan Vonlanthen auf 2:0. Dieser Treffer war die Entscheidung, die Zürcher brachten dieses Ergebnis schließlich auch ohne Schwierigkeiten über die Zeit. Dem FCA fehlte einfach die Klasse, um einem Torerfolg auch nur nahe zu kommen.

Überraschung im Tessin
Im dritten Spiel des Sonntags schlug Bellinzona in der ersten Partie unter dem neuen Trainer Alberto Cavasin den FC Sion mit 3:1. Nachdem Yacine Hima die Hausherren nach 39 Minuten in Führung gebracht hatte, glich Álvaro Domínguez noch vor der Pause aus (43.). Doch Bellinzona war das willensstärkere Team und lag nach 69 Minuten nach einem Treffer von Sola Lima erneut in Front. In der 81. Minute entschied der eingewechselte Alessandro Ciarrocchi die Partie mit seinem Tor zum 3:1.