Ausblick auf Europas Top-Ligen
Freitag, 16. Oktober 2009
Artikel-Zusammenfassung
In Rumänien und Österreich stehen an diesem Wochenende zwei absolute Spitzenspiele auf dem Programm, während es in der russischen Liga zu einem großen Derby kommt.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
In Rumänien und Österreich stehen an diesem Wochenende zwei absolute Spitzenspiele auf dem Programm, während es in der russischen Liga zu einem großen Derby kommt. uefa.com blickt voraus auf die wichtigsten Begegnungen. Wie immer können Sie auch an diesem Wochenende alle Zwischenstände live bei uefa.com im MatchCentreverfolgen.
Italien: Genoa CFC - FC Internazionale Milano (Samstag, 20.45 Uhr)
Thiago Motta und Diego Milito stehen bei dieser Partie besonders im Blickpunkt, denn im Sommer sind sie von Genoa zu den Nerazzurri gewechselt. Milito, der in der vergangenen Saison 24 Tore für die Rossoblù geschossen hat, warnte seine Teamkollegen vor seinem alten Klub: "Sie alle wissen, dass es am Samstag ein ganz schweres Spiel wird." Der argentinische Angreifer fällt wegen eines Oberschenkelproblems wahrscheinlich aus, dagegen könnte Motta nach überstandener Verletzung im Stadion Luigi Ferraris wieder auflaufen. "Das wird ein tolles Spiel in einem tollen Stadion. Ich hoffe, dass ich spielen werde", so der Brasilianer. Genoa kann bei dieser Partie sogar auf die Unterstützung des Stadtrivalen UC Sampdoria bauen, der zusammen mit Inter an der Spitze der Serie A liegt.
Spanien: Valencia CF - FC Barcelona (Samstag, 22.00 Uhr)
Valencias Trainer Unai Emery muss zwar auf den verletzten David Villa verzichten, dennoch will er verhindern, dass Barcelona den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte hinlegt. Die Gäste wollen im Mestalla den siebten Sieg im siebten Spiel feiern. "Wir wissen, dass Barcelona ein harter Gegner ist, trotzdem zählen für uns nur drei Punkte", sagte David Silva. "Wir gehen mit der gleichen Hoffnung und Einstellung in dieses Spiel wie in jedes andere auch."
Frankreich: Montpellier Hérault SC - AS Saint-Etienne (Samstag, 19.00 Uhr)
St-Etienne kann am Samstag mit Montpellier den nächsten Spitzenklub bezwingen. Nach drei Niederlagen zum Auftakt ist die Truppe von Alain Perrin nun schon seit vier Partien ungeschlagen, im letzten Ligaspiel gab es einen 3:1-Sieg gegen Meister FC Girondins de Bordeaux. Montpellier rangiert derzeit auf dem dritten Platz, und wenn man nach den Duellen dieser beiden Teams in der Vergangenheit geht, könnte es ein echter Klassiker werden: Das letzte Aufeinandertreffen im Stade Geoffroy-Guichard im Februar 2000 gewannen die Les Verts mit 5:4.
England: Portsmouth FC - Tottenham Hotspur FC (Samstag, 15.00 Uhr)
In der vergangenen Saison befand sich Portsmouth unter Harry Redknapp nach acht Spieltagen auf Höhenflug, während Tottenham tief im Tabellenkeller steckte. Kurz danach wechselte Redknapp von der Südküste in den Norden Londons, mittlerweile haben sich die Vorzeichen komplett geändert. Bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte Fratton Park erwartet der Spurs-Trainer eine entschlossene Pompey-Mannschaft, die jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg braucht. "Ich war der beste Trainer, den sie jemals hatten. Ich bin sehr stolz auf das, was wir erreicht haben." Diese Erfolge werden am Samstag zumindest für 90 Minuten in Vergessenheit geraten.
Russland: FC Spartak Moskva - FC Lokomotiv Moskva (Sonntag, 14.00 Uhr)
Sowohl Spartak als auch Lokomotiv haben in dieser Saison den Trainer gewechselt, unter Yuri Semin ist Lokomotiv nun schon seit zehn Spielen ungeschlagen. Unter Interimstrainer Valeri Karpin konnte Spartak den Rückstand auf Tabellenführer FC Rubin Kazan von sieben Punkten auf einen reduzieren, während sich der Stadtrivale mit einem Derbysieg auf den dritten Rang nach vorne schieben könnte. "Rubin ist der Favorit auf den Titel, aber noch ist nichts entschieden", sagte Semin. "Wenn wir alle restlichen Spiele gewinnen, können wir Meister werden."
Rumänien: FC Rapid Bucureşti - CFR 1907 Cluj (Samstag, 18.00 Uhr)
Nach neun Spieltagen der Liga 1 sind die ersten 13 Teams nur durch fünf Punkte voneinander getrennt, dennoch gibt es keinen Zweifel, welche Begegnung am Wochenende besonders im Blickpunkt steht - die Partie von Tabellenführer Rapid gegen den Zweiten CFR. Für die Gastgeber von Viorel Hizo ist das der erste richtige Härtetest gegen eine Mannschaft, die sehr erfolgreich in der UEFA Europa League spielt.
Österreich: FK Austria Wien - FC Salzburg (Samstag, 18.00 Uhr)
In Österreich treffen ebenfalls die beiden führenden Teams aufeinander, Austria Wien kann dabei nach Punkten mit Meister Salzburg gleichziehen. Die Hausherren sind stark in die neue Saison gestartet, zu Hause haben sie wettbewerbsübergreifend noch kein einziges Spiel verloren. Mittelfeldspieler Zlatko Junuzović sagte: "Auf dem Papier ist Salzburg wohl die bessere Mannschaft, aber bei ihren letzten Besuchen im Franz-Horr-Stadion konnten sie das nicht zeigen. So soll es auch bleiben."
Alle Uhrzeiten sind Ortszeit. Sie können alle Zwischenstände live im MatchCentre von uefa.com verfolgen.