UEFA weist Einspruch von FK Pobeda zurück
Mittwoch, 27. Mai 2009
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FK Pobeda aus der E.J.R. Mazedonien bleibt wegen der Verletzung der Prinzipien der Integrität und des sportlichen Verhaltens für acht Jahre für alle UEFA-Vereinswettbewerbe gesperrt. Die UEFA wies einen Einspruch des Klubs gegen die Entscheidung zurück.
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FK Pobeda aus der E.J.R. Mazedonien bleibt für acht Jahre für alle UEFA-Vereinswettbewerbe gesperrt. Die UEFA wies einen Einspruch des Klubs gegen die Entscheidung zurück. Außerdem wurden der Vereinspräsident und ein Spieler auf Lebenszeit von der Ausübung einer Tätigkeit im Fußball ausgeschlossen, weil sie die Prinzipien der Integrität und des sportlichen Verhaltens gemäß Artikel 5 der UEFA-Rechtspflegeverordnung durch Manipulation eines Spielausgangs verletzt haben.
Setzverhalten und Aussagen
Bei der untersuchten Partie handelt es sich um das Duell der ersten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League zwischen FK Pobeda und FC Pyunik über Hin- und Rückspiel am 13. und 21. Juli 2004. Die gegen FK Pobeda erhobenen Vorwürfe stützen sich auf von der Wettindustrie eingereichter Berichte über unregelmäßiges Setzverhalten und die Aussagen zahlreicher Zeugen.
UEFA-Entscheidung
Die Entscheidung wurde am 17. April 2009 nach einem siebenstündigen Treffen gefällt, bei dem auch Vertreter vom FK Pobeda sowie ein Wettexperte angehört wurden. Laut Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkammer wird Vereinspräsident Aleksandar Zabrcanec auf Lebenszeit von der Ausübung einer Tätigkeit im Fußball ausgeschlossen - ebenso wie der Spieler Nikolce Zdraveski. FK Pobeda wird ab der Saison 2009/10 für acht Jahre von der Teilnahme an UEFA-Vereinswettbewerben gesperrt. Der Weltfußballverband FIFA muss die derzeitige Entscheidung noch ausweiten, damit sie weltweit in Kraft tritt.