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Kovač heiß auf erstes Derby mit Dinamo

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Nach seinem Wechsel zu NK Dinamo Zagreb bestreitet Robert Kovač am Sonntag beim emotionsgeladenen Derby gegen HNK Hajduk Split sein Ligadebüt in Kroatien.

Kovač heiß auf erstes Derby mit Dinamo
Kovač heiß auf erstes Derby mit Dinamo ©Getty Images

Nach seinem Wechsel zu NK Dinamo Zagreb bestreitet Robert Kovač am Sonntag beim emotionsgeladenen Derby gegen HNK Hajduk Split sein Ligadebüt in Kroatien.

Enges Titelrennen
Dinamo hat in den letzten drei Jahren den Titel in Kroatien gewonnen, doch vor dem ersten Spiel nach der Winterpause liegen sie lediglich einen Punkt vor Hajduk. Beide Teams haben sich im Januar noch einmal kräftig verstärkt und jeweils vier Neuzugänge präsentiert.

"Total motiviert"
Dinamo hat den argentinischen Mittelfeldspieler Adrián Calello von CA Indepediente, den tschechischen Stürmer Miroslav Slepička von AC Sparta Praha und Stürmer Ilija Sivonjić von NK Inter Zaprešić verpflichtet. Der prominenteste Neuzugang aber heißt Robert Kovač, der von BV Borussia Dortmund kam. Im Alter von 34 Jahren steht der in Berlin geborene Innenverteidiger vor seinem ersten Spiel in der kroatischen Liga: "Ich bin gekommen, um den Titel zu gewinnen. Ich war in Dortmund nicht glücklich. Ich wollte spielen und als der Anruf aus Zagreb kam, war dies eine tolle Lösung. Ich bin total motiviert. Ich hatte noch nie die Chance, in diesem Derby zu spielen und freue mich total darauf. Oft habe ich diese Spiele im TV gesehen, jetzt werde ich selber auf dem Platz sein."

"Haben alles getan"

Hajduk hat sich vor allem in der eigenen Region umgesehen und mit Marin Tomasov von NK Zadar und Mario Brkljača von NK Zagreb zwei talentierte Mittelfeldspieler an Land geholt. Außerdem wurden zwei ehemalige Nationalspieler verpflichtet: FC Tom Tomsks Hrvoje Vejić und Anthony Šerić, der über Brescia Calcio, Parma FC, S.S. Lazio, Panathinaikos FC und Beşiktaş JK wieder den Weg zu Hajduk fand. "Wir haben alles getan, um uns auf dieses Derby vorzubereiten", so Hajduk-Präsident Mate Peroš. "Ich glaube an diese Mannschaft und an die Trainer. Wir haben ein Ziel und wollen den Titel gewinnen. Wichtig ist natürlich, dass wir Stürmer Nikola Kalinić halten konnten, auch wenn er wahrscheinlich im Sommer gehen wird. Jetzt müssen wir seinen Nachfolger finden. Unsere Transferpolitik ist anders als die von Dinamo. Wir versuchen immer, uns junge Spieler zu holen. Wir müssen gegen Dinamo unsere Qualität zeigen."