Athener Resolution der Sportminister
Freitag, 16. Januar 2009
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Eine Serie von Angelegenheiten wurde im vergangenen Monat in Athen besprochen, wo sich die europäischen Sportminister trafen. Dabei stand die Arbeit der UEFA in den verschiedensten Bereichen im Vordergrund.
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Eine Serie von Angelegenheiten wurde im vergangenen Monat in Athen besprochen, wo sich die europäischen Sportminister getroffen hatten. Dabei wurde die Arbeit der UEFA näher betrachtet in den Bereichen Wetten, finanzielles Fairplay, Klublizenzierungssystem, Training junger Fußballer und bezüglich der spezifischen Natur des Sports.
Ethik, Autonomie und Zusammenarbeit
Die Resolution, in der es um Belange der Ethik, der Autonomie und der Kooperation geht, wurde von den Sportministern der Europäischen Union bestätigt, aber auch von Kollegen aus den nicht der EU zugehörigen Ländern - insgesamt 49. In einer programmatischen Rede auf der Konferenz in der griechischen Hauptstadt sprach sich UEFA-Präsident Michel Platini für eine Kooperation der europäischen Entscheidungsträger und Regierungen aus, um eine Reihe von Gegebenheiten zu bewältigen, die den Fußball und den Sport in Europa beeinträchtigen. Dabei verwies Platini auf Dinge wie die Integrität und den ordnungsgemäßen Ablauf von Sportveranstaltungen, den Kampf gegen Doping und Korruption - besonders im Bereich illegale Wetten -, den Kampf gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung, sowie den Schutz junger Spieler und ihres Trainings. Für mehr Informationen dazu. klicken Sie bitte hier.
Integrität fördern
Die Resolution lädt die europäischen Entscheidungsträger und Regierungen sowie die betroffenen Institutionen ein, sich bestmöglich und gemeinschaftlich den Herausforderungen zu stellen, die durch den Spielkalender, Korruption und illegale Wetten entstehen. Ultimatives Ziel sei es, die Integrität zu fördern und eine "faire Rückkehr" zum Sport und zum Wettspiel in seiner Ursprünglichkeit zu ermöglichen.
Transparenz im europäischen Fußball
Die Minister machten klar, dass Faiplay zwischen den Mannschaften im gleichen Wettbewerb erfordere, dass Sportinstitutionen gute staatliche Prinzipien schaffen müssten. Sie begrüßten effektive Beobachtungssysteme und Sanktionen, die durch Sportinstitutionen wie die UEFA installiert wurden. Hervorgehoben wurde dabei die Einführung des Klublizenzierungssystems in der Saison 2004/05, womit die Steuerung und Transparenz im europäischen Fußball verbessert wurde.
Stabiles Training und Ausbildung
Hinsichtlich der jungen Fußballer und des Vereinstrainings junger Spieler, stimmten die Minister darin überein, dass die Entwicklung junger Sportler und Sportlerinnen - und das Wohl des Sports insgesamt - verbessert wird durch ein stabiles Training und die Tatsache, dass junge Athleten und Athletinnen nicht schon in zu jungen Jahren ins Ausland wechseln, was negative Konsequenzen für ihre Karriere und das europäischen Sporttrainingssystem insgesamt haben könnte.
Zur Vielfältigkeit beitragen
Die Minister sprachen sich dafür aus, untereinander die besten Trainingsmethoden auszutauschen, um durch den Sport zu Vielfältigkeit und damit zum Kampf gegen Diskriminierung, die Verhinderung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz beizutragen. Dies seien die wichtigsten Ziele.
Die besondere Natur des Sports
Schließlich wiederholten die Minister ihre Ansicht, dass die besondere Natur des Sports in die europäische Gesetzgebung oder die der einzelnen Länder Einzug finden sollte.