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Heißer Kampf um die Spitze

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Bundesliga: Heute Abend gibt es zum Auftakt des 16. Spieltages das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim. Am Samstag tritt Hertha BSC Berlin beim FC Schalke 04 an.

Luca Toni (FC Bayern München) möchte gegen Hoffenheim wieder jubeln
Luca Toni (FC Bayern München) möchte gegen Hoffenheim wieder jubeln ©Getty Images

Heute Abend steigt zum Auftakt des 16. Spieltages das mit Spannung erwartete Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim. Am Samstag tritt Hertha BSC Berlin beim FC Schalke 04 an. Der VfL Borussia Mönchengladbach hat zeitgleich Bayer 04 Leverkusen zu Gast.

Spielplan und Ergebnisse
Tabellenstand

Hochspannung im Freitagsspiel
Die Ausgangslage vor dem Spitzenspiel des FC Bayern München gegen Tabellenführer TSG 1899 Hoffenheim ist klar: München braucht zwingend einen Sieg, um auf Augenhöhe mit dem Überraschungsteam der Liga überwintern zu können. Siegt dagegen Hoffenheim, würde es seinen Vorsprung gegenüber dem amtierenden Deutschen Meister auf beachtliche sechs Punkte ausbauen und wäre vorzeitig Herbstmeister. Entsprechend kämpferisch äußerte sich FCB-Stürmer Luca Toni im Vorfeld: "Wir wollen zeigen, wer die wahre Nummer eins ist." Interessant: TSG-Coach Ralf Rangnick verlor in seiner bisherigen Karriere nur zwei seiner fünf Gastspiele in München.

Schalke unter Zugzwang
Nach den jüngsten Vereinsquerelen und dem drohenden Aus im UEFA-Pokal lastet auf dem FC Schalke 04 gewaltiger Druck. Im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin ist ein Sieg im Grunde Pflicht, um die angespannte Situation zumindest vorübergehend zu entschärfen. Andernfalls droht Schalke - derzeit auf Rang neun - seine hohen Ambitionen auch in der Bundesliga aus den Augen zu verlieren. "Wir dürfen jetzt die Köpfe nicht hängen lassen", äußerte sich Schalke-Urgestein Gerald Asamoah. "Jetzt zählen nur drei Punkte gegen Berlin."

Bayer will den Sieg
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge möchte Bayer 04 Leverkusen beim VfL Borussia Mönchengladbach wieder punkten, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Die Statistik spricht eindeutig für Bayer, das gegen die abstiegsbedrohten "Fohlen" seit nunmehr 23 Spielen ungeschlagen ist. Der letzte Gladbacher Heimsieg datiert aus dem Jahr 1989. "Wir müssen jetzt zurück in die Erfolgsspur kommen", fordert Bayer-Trainer Bruno Labbadia.

Karlsruhe muss punkten
Als Tabellenletzter steht auch der Karlsruher SC im letzten Heimspiel des Jahres unter Zugzwang. Zu Gast ist Werder Bremen, das nach seinem überzeugenden 5:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Eintracht Frankfurt wieder in Reichweite der vorderen Rängen ist. Der KSC ist dagegen seit fast zwei Monaten sieglos, holte gerade einmal einen Zähler aus den letzten neun Partien.

Westfalenderby in Bielefeld
Mit unterschiedlichen Ausgangslagen gehen der DSC Arminia Bielefeld und der BV Borussia Dortmund ins Westfalenderby: Während Arminia mit nur einem Punkt Vorsprung auf Rang 16 dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg benötigt, geht es für den BVB - aktuell auf Platz sechs - um das internationale Geschäft. 1999 feierte Dortmund seinen bisher einzigen Sieg auf der "Alm".

Nächste Bewährungsprobe
Nach seinem geglückten Bundesliga-Debüt als Trainer des VfB Stuttgart steht Markus Babbel beim abstiegsgefährdeten FC Energie Cottbus die nächste Bewährungsprobe bevor. Ein Sieg in der Lausitz, und der VfB könnte sich in der Tabelle wieder nach oben orientieren. Eintracht Frankfurt wird dagegen versuchen, die herbe 0:5-Pleite letzte Woche in Bremen gegen den VfL Bochum 1848 auszumerzen. Die Bilanz der beiden vergangenen Spielzeiten fällt aus Eintracht-Perspektive jedoch mager aus: Zwei Remis und zwei Niederlagen.

Zwei Spiele am Sonntag
Am Sonntag kämpft der VfL Wolfsburg im Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 um den Anschluss an die internationalen Ränge. Außerdem möchte der 1. FC Köln im Heimspiel gegen den Hamburger SV den Abwärtstrend der vergangenen Wochen stoppen.