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FARE-Aktionswoche stärkt Anti-Rassismus-Bewegung

Anti-Rassismus

Die letzte Aktionswoche des Netzwerks Fußball gegen Rassismus in Europa (FARE) war wieder ein voller Erfolg, dabei wurde die Bevölkerung wieder einmal auf das Problem des Rassismus aufmerksam gemacht.

Aktivitäten während der FARE-Aktionswoche
Aktivitäten während der FARE-Aktionswoche ©Getty Images

Die letzte Aktionswoche des Netzwerks Fußball gegen Rassismus in Europa (FARE) war wieder ein voller Erfolg, dabei hat der europäische Fußball die Bevölkerung wieder einmal auf das Problem des Rassismus und der Ausgrenzung aufmerksam gemacht.

Initiativen und Aktionen
Das Konzept hinter der Aktionswoche des UEFA-Partners im Kampf gegen Rassismus ist es, ein weites Feld an Initiativen und Aktionen zu veranstalten, um mit den Klubs und Gemeinden lokale Probleme anzugehen. Außerdem erfolgt damit ein Zusammenschluss von Gruppierungen aus dem ganzen Kontinent, um eine gemeinsame Front gegen Rassismus im Fußball zu bilden.

Wichtige Plattform
Bei der Aktionswoche haben in mehr als 37 europäischen Ländern Veranstaltungen in und um die Stadien herum stattgefunden, die Topstars haben diese Kampagne unterstützt. Alle 32 Teams in der UEFA Champions League haben an der Aktion "Unite Against Racism" (Vereint gegen Rassismus) teilgenommen, dabei wurden mehr als 600.000 Fans in den Stadien und Millionen Menschen vor den TV-Geräten erreicht. Bei jedem Spiel in der laufenden Saison läuft in der Pause ein TV-Spot, den weltweit rund 140 Millionen Menschen sehen - klicken Sie hier für weitere Details. In diesem Jahr ist die Anzahl der teilnehmenden Ligen auf 14 angewachsen, deshalb haben auch die symbolischen Aktivitäten der nationalen Verbände und einzelnen Vereine so viele Menschen wie noch nie zuvor erreicht.

Breitenfußball-Aktivitäten
In jedem Jahr unterstützt das FARE-Netzwerk eine Vielzahl an Breitenfußball-Aktivitäten, um lokale Probleme in Fußballvereinen anzugehen. Die Gruppierungen haben umfangreiches Material zur Verfügung gestellt bekommen, unter anderem Poster, FARE-Flaggen, FARE-T-Shirts, Kapitänsbinden mit der Aufschrift "Unite Against Racism", Anti-Rassismus-Armbänder, FARE-Banner, DVDs mit dem FARE-TV-Spot, Rote Karten und Aufwärmleibchen.

Kreative Vorschläge
Hunderte von Gruppen, darunter Fanklubs, Organisationen ethnischer Minderheiten, Fußballvereine und verschiedene nichtstaatliche Organisationen schickten kreative Vorschläge ein. Zu den Höhepunkten der Aktionswoche 2008 in Russland gehörten die Bemühungen von Maccabi Moskau, einer jüdischen Fußballgemeinde, die zwei multiethnische Fußballturniere veranstaltete, und einer in St. Petersburg ansässigen Organisation namens Put Domoi, die ein Turnier unter dem Motto "Fußball gegen Rassismus" für Obdachlose und Flüchtlinge im Metrostoy-Stadion ausrichtete.

Skandinavien zeigt Rassismus Rote Karte
Auch in Skandinavien haben sich Spieler und Profiklubs mit viel Engagement beteiligt. Die norwegische Kampagne "Gi rasisme rødt kort" organisierte Anti-Rassismus-Aktionen in der Tippeligaen, der zweiten Liga und in der höchsten Spielklasse der Frauen. Im benachbarten Schweden ließ die Spielervereinigung ebenfalls die Botschaft "'Ge rasismen rött kort" verbreiten. Flugblätter wurden an ca. 135.000 Zuschauer verteilt und beim Einlaufen der Mannschaften wurde eine kurze DVD gezeigt.

Elfmeter-Wettbewerb
In Dänemark veranstaltete die Spielervereinigung ein Anti-Rassismus-Event bei der Partie Randers FC gegen Aalborg BK. Spieler zeigten die Rote Karte und während der Halbzeit gab es im Rahmen der Anti-Rassismus-Kampagne einen Elfmeter-Wettbewerb. Bereits am Wochenende zuvor hatte sich der finnische Fußballverband zusammen mit der Liga an der FARE-Aktionswoche beteiligt. Schottlands Kampagne "Zeig Rassismus die Rote Karte" war ebenfalls ein voller Erfolg. Der Schweizer Erstligist BSC Young Boys trug im Heimspiel gegen den FC Zürich ein speziell entworfenes Trikot mit einem Motto gegen Rassismus auf der Brust.

Unterstützung der Nationalmannschaften
Auch der internationale Fußball lieferte seinen Beitrag. Der Österreichische Fußball-Bund veranstaltete während des Qualifikationsspiels zur FIFA-Weltmeisterschaft gegen Serbien Anti-Rassismus-Aktivitäten, auch beim Spiel zwischen der Republik Irland und Zypern wurde für mehr Toleranz geworben. Klicken Sie hier, um die FARE-Homepage zu besuchen.