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EUROSCHOOLS vermittelt Fair-Play-Werte

Breitenfußball

UEFA-Vizepräsident Şenes Erzik sprach beim Abschluss des Projekts EUROSCHOOLS 2008 in Liechtenstein von den Werten im Fußball, die auch abseits des Rasens in der Gesellschaft von wichtiger Bedeutung sind.

UEFA-Vizepräsident Şenes Erzik bei seiner Ansprache
UEFA-Vizepräsident Şenes Erzik bei seiner Ansprache ©EUROSCHOOLS

UEFA-Vizepräsident Şenes Erzik sprach beim Abschluss des Projekts EUROSCHOOLS 2008 in Liechtenstein von den Werten im Fußball, die auch abseits des Rasens in der Gesellschaft von wichtiger Bedeutung sind.

Wichtige Werte
"Fußball ist eine Lebensart, die soziale Integration und Eingliederung fördert. Fußball ist in einer Linie eine soziale Aktivität, einer der besten Wege, Menschen in neue Regionen, Städte oder Schulen zu integrieren und Freundschaften zu schließen", sagte Erzik, der in Vaduz beim EUROSCHOOLS-Jugendcamp-Fair-Play-Turnier sprach. "Fußball ist ein Mannschaftssport, der Werte wie Fair Play und Respekt vermittelt, und auch, wie man mit Niederlagen und Siegen umgeht."

Einzigartiges Projekt
Beim EUROSCHOOLS YOUTH CAMP 2008 kamen 53 Jugenddelegationen zusammen, wobei Jugendliche aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein auf Delegationen 50 anderer UEFA-Nationen trafen. Bei diesem einmaligen interkulturellen Austausch haben die Teilnehmer zusammen gelebt, gearbeitet und Fußball gespielt. Die Jugendlichen haben an Workshops teilgenommen und Themen wie Frieden, Kinderrechte und Fair Play behandelt. Das Highlight der Woche war das Fair-Play-Turnier.

Das Schönste sind die Tore
"Fußball ist für jeden möglich, unabhängig von Größe, Figur, Hautfarbe oder Glaubensrichtung. Im Breitensport beim Fußball ist es wichtiger, dabei zu sein, als zu gewinnen: Tore sind das Schönste im Fußball – nicht Titel oder Geld – das verstehen die Kinder", fügte Erzik hinzu. "Kurz gesagt bietet der Fußball pädagogische Werte, verbessert die Gesundheit, schafft soziale Möglichkeiten und sportliche Herausforderungen. Der Fußball bietet eine hervorragende Basis für personelle und sportliche Entwicklung."

Das Erbe des Straßenfußballs
Erzik versuchte auch die Frage zu beantworten, wieso die Begeisterung am Fußball von Generation zu Generation vererbt wird. "Natürlich macht die Einfachheit des Spiels seinen Reiz aus", sagte er. "Man braucht nur einen Ball oder etwas, wogegen man treten kann. Als der Straßenfußball populär war, noch bevor der Verkehrslärm das Lachen der Kinder verdrängt hat, konnten sich junge Spieler auf der Straße hervorragend entwickeln. Der Straßenfußball ist vielleicht ausgestorben, aber der Geist lebt auf allen Spielfeldern weiter."

Breitensport
Das EUROSCHOOLS-Projekt war eines der wichtigsten Projekte im Breitenfußball in Zusammenarbeit mit der diesjährigen UEFA EURO 2008™ in Österreich und der Schweiz. Das UEFA-Exekutivkomitee bewilligte das Projekt Ende 2006 und schon vor der EM wurden einige Aktivitäten anlässlich des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs (2008) gestartet.

Gute Mischung
"Ich freue mich, dass das Projekt EUROSCHOOLS 2008 auf diesen Grundlagen auf die Beine gestellt wurde, wegen der Magie des Fußballs und mit einem Konzept, das die Werte des Sports stärkt", so Erzik. "Tausende Kinder aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein haben ein Jahr lang eine Mischung aus spannender und interessanter Arbeit genießen dürfen. EUROSCHOOLS 2008 wurde zu einem Teil der UEFA EURO 2008™."

Europa ist zusammen gerückt
"Das Jugendcamp der EUROSCHOOLS 2008 öffnete vor einer Woche seine Tore für ganz Europa. 53 Nationen wurden zu einer Mannschaft, nahmen an Workshops teil, tauschten sich aus und spielten zusammen Fair-Play-Fußball. Nach den Prinzipien des Fair-Play-Fußballs lernten die Teilnehmer, Regeln auf und neben dem Platz zu respektieren, was für kulturellen Austausch und für eine Konflikt-Prävention hervorragend ist. Durch diesen sportlichen, spielerischen Austausch ist Europa näher zusammen gerückt und das Spielfeld wurde zu einem Platz des kulturellen Miteinanders."

Fair Play
"Beim Fair Play geht es um mehr, als sich nur an die Regeln zu halten", sagte Erzik zum Ende. "Beim Fair Play geht es um eine generelle Einstellung eines Spielers oder einer Person in der Gesellschaft. Fair Play findet auch außerhalb des Sports statt und ist eine wichtige Basis für den gegenseitigen Respekt in allen Lebenslagen."