Schalke will sich durchsetzen
Dienstag, 29. Januar 2008
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DFB-Pokal: Im Achtelfinale des DFB-Pokals kommt es zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04 zum einzigen direkten Duell zweier Bundesligisten.
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Im Achtelfinale des DFB-Pokals kommt es heute Abend um 19.30 Uhr zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04 zum einzigen direkten Duell zweier Bundesligisten.
Wolfsburger Neuzugänge
Vor allem der VfL Wolfsburg hat in der Winterpause noch einmal nachgelegt: Der schweizerische Nationaltorwart Diego Benaglio steht vor seinem Debüt als Nummer eins im Kasten des VfL, dazu kamen Danijel Ljuboja und der Japaner Makato Hasebe als Neuzugänge. "Schalke ist ganz klar der Favorit. Aber wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen. Wenn es uns gelingt, eine tolle Atmosphäre zu schaffen, von der die Mannschaft profitiert, dann sind wir auch in der Lage, Schalke zu schlagen", sagte Wolfsburgs Trainer und Sportdirektor Felix Magath.
Ohne Streit und Kuranyi
Bei den Königsblauen, die als einzige deutsche Mannschaft noch in der UEFA Champions League vertreten sind, kommt das Spiel für Neuzugang Albert Streit allerdings noch zu früh – erst gestern nahm der Ex-Frankfurter erstmals das Mannschaftstraining auf, nachdem er im Dezember noch operiert worden war. Die beiden anderen Neuzugänge, Ze Roberto und Uruguays Nationalstürmer Vicente Sanchez, könnten dagegen bereits auflaufen. Deutschlands Nationalstürmer Kevin Kuranyi wird aber noch fehlen – der Trainingsrückstand nach seiner Lungenentzündung ist zu groß für einen Einsatz. "Wolfsburg ist eine unberechenbare Mannschaft", sagte Schalkes Trainer Mirko Slomka. "Mein Kollege hat in den Testspielen viele Veränderungen vorgenommen. Wir wissen also nicht hundertprozentig, wer am Mittwoch in der ersten Elf steht."
Bundesligisten favorisiert
Vorjahresfinalist VfB Stuttgart tritt bei der zweiten Mannschaft von Werder Bremen an, UEFA-Pokal-Starter Hamburger SV muss zu Rot-Weiss Essen und der DSC Arminia Bielefeld reist zum Zweitligaabstiegskandidaten Carl Zeiss Jena. In all diesen Duellen sollten sich normalerweise die Bundesligisten durchsetzen. Dass es aber ganz anders kommen kann, macht den Reiz des Pokals aus – wie es auch der FC Hansa Rostock gestern Abend schmerzlich bei der TSG 1899 Hoffenheim erfahren musste.
Die Paarungen im Überblick
| Achtelfinale DFB-Pokal 2007/2008 | ||
| Begegnung | Datum | |
| 1899 Hoffenheim - FC Hansa Rostock | 2:1 | |
| TSV Alemannia Aachen - TSV 1860 München | 2:3 | |
| Wuppertaler SV Borussia - FC Bayern München | 2:5 | |
| BV Borussia Dortmund - Werder Bremen | 2:1 | |
| Rot-Weiss Essen - Hamburger SV | 30.01.08 | |
| FC Carl Zeiss Jena - DSC Arminia Bielefeld | 30.01.08 | |
| Werder Bremen II - VfB Stuttgart | 30.01.08 | |
| VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 | 30.01.08 | |