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Alle jagen Salzburg

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Die österreichische Meisterschaft beginnt wegen der EURO 2008™ so früh wie nie und auf den Pokalwettbewerb wird zugunsten der Nationalelf ganz verzichtet.

Die österreichische Meisterschaft beginnt wegen der UEFA EURO 2008™ so früh wie nie und auf den Pokalwettbewerb wird zugunsten des Nationalteams komplett verzichtet.

Salzburg favorisiert
Der amtierende Meister FC Salzburg ist erneut ganz klarer Favorit auf den Titel in der österreichischen Bundesliga und begann die Transferphase mit einem Paukenschlag, als man Giovanni Trapattonis rechte Hand, Lothar Matthäus, in die Wüste schickte. "Maestro" Trapattoni weiß, dass "zweimal hintereinander eine Meisterschaft zu gewinnen, sehr viel Willen und Stärke verlangt." Oberstes Saisonziel des 68-Jährigen ist aber die Qualifikation für die UEFA Champions League-Gruppenphase, wo Salzburg am 31. Juli in der zweiten Qualifikationsrunde auf TNS Llansantffraid oder FK Ventspils trifft. Um den Erfolg sicherzustellen, hat der Ligakrösus am Transfermarkt zugeschlagen und mit Christoph Leitgeb, Ibrahim Sekagya und Sasa Ilic gut eingekauft.

Schwere Saison
Sowohl bei Vizemeister SV Ried als auch dem Vorjahresdritten SV Mattersburg wird eine schwere Saison erwartet. Ried hat sehr viele Leistungsträger verloren, unter anderem gingen Erwin Sulimani, Markus Berger und Thomas Eder, wodurch es der Verein in der Saison 2007/08 schwer haben dürfte, erneut eine so gute Platzierung zu erreichen. Dennoch hat Trainer Helmut Kraft für die Europa-Pokalsaison hungrige Spieler wie Daniel Toth vom SC Neusiedl oder die Ex-GAK-Spieler Pa Saikou Kujabi und Rade Djokic geholt und will "wieder vorne dabei sein". Mattersburg hat sich in den vergangenen Spielzeiten als Spitzenteam der Liga etabliert und will laut Trainer Franz Lederer "versuchen, diese Position zu verteidigen." Allerdings hat die Defensive durch die Abgänge von Jürgen Patocka und Krzysztof Ratajczyk wichtige Leistungsträger verloren.

Wiener blasen zum Angriff
Rekordmeister SK Rapid Wien will nach einer verkorksten letzten Serie wieder an alte Glanzzeiten anknüpfen. Coach Peter Pacult verabschiedete sechs Stammspieler, glaubt aber, "damit in erster Linie nur Quantität verloren zu haben." Mit den Nationalspielern Markus Heikkinen, Mario Tokic und Jürgen Patocka hat man sich vor allem im defensiven Bereich gezielt verstärkt. Nach dem Verlust des Meistertitels im Vorjahr will die Austria diesmal "wieder ganz oben mitkämpfen", so Manager Markus Kraetschmer.

Saisonziel Klassenerhalt
SCR Altachs neuer Trainer Manfred Bender hat sein Team völlig umgekrempelt und dabei insbesondere eine verbesserte Defensive ins Auge gefasst: "64 Gegentore im Aufstiegsjahr sprechen Bände", so Bender. Als Saisonziel sieht der Deutsche "ganz klar den Klassenerhalt", was nach dem Abgang von Spielmacher Froylan Ledezma nicht leicht wird. Der SK Sturm Graz will an die gute Vorsaison anschließen, in der die Steirer ohne den finanziell bedingten Abzug von 16 Punkten einen UEFA-Pokal-Platz erreicht hätten. Allerdings kämpft Trainer Franco Foda "mit einem zu kleinen Kader" und ein Aufstocken ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht möglich.

Spielzeit ohne Pokalwettbewerb
Der FC Wacker Innsbruck wäre in den beiden vergangenen Spielzeiten ohne die Finanzprobleme anderer Vereine immer abgestiegen. Dennoch träumt man in Tirol auch dieses Jahr wieder von einer internationalen Platzierung. Und diese wird es in der kommenden Saison nur über die Meisterschaft geben, denn der Verband hat den Pokalbewerb ausgesetzt, um dem Nationalteam mehr Zeit für die Vorbereitung auf die UEFA EURO 2008™ zu geben. Nach Rücksprache mit der UEFA qualifiziert sich der Tabellenvierte - als Ersatz für den Pokalsieger - für die UEFA-Pokalsaison 2008/09.

Neue Hoffnungsträger
Nach dem Abstieg des Grazer AK und der Umsiedelung des FCS Pasching spielen in der kommenden Saison zwei neue Vereine in der Bundesliga: Der SK Austria Kärnten und der Linzer ASK. Beiden werden aufgrund der vielen Routiniers in ihren Reihen Chancen auf einen Europapokalplatz eingeräumt. Pasching-Präsident Franz Grad gab die Erstligalizenz aufgrund der zu großen Dichte an Oberhausvereinen in der näheren Umgebung (Ried, LASK) an Kärnten ab, die sich mit Roland Kollmann, Andreas Schranz und Zlatko Junuzovic gut verstärkt haben. Nach sechs Jahren der Zweitklassigkeit kehrt der Linzer ASK als Aufsteiger wieder ins Oberhaus zurück und avancierte zum Transferkönig. "Wir haben das Potenzial für Rang zwei", ist Flügelflitzer Matthias Dollinger zuversichtlich. Herz und Hirn der Mannschaft ist Routinier Ivica Vastic, der auch noch im Alter von 37 Jahren die Fäden im offensiven Mittelfeld zieht.

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