Nakamura lässt Celtic jubeln
Montag, 23. April 2007
Artikel-Zusammenfassung
Premier League: Celtic hat sich durch einen Erfolg gegen Kilmarnock den fünften Meistertitel in den letzten sieben Jahren gesichert.
Artikel-Aufbau
Celtic FC hat sich durch einen dramatischen 2:1-Erfolg gegen Kilmarnock FC im Rugby Park den fünften Meistertitel in den letzten sieben Jahren gesichert, Matchwinner war einmal mehr der Japaner Shunsuke Nakamura.
Werfen Sie einen Blick auf die neuesten Ergebnisse und auf den aktuellen Tabellenstand.
Fußballer des Jahres
Gordon Strachans Mannschaft benötigte nur die drei Punkte für eine vorzeitige Meisterschaft, doch als Colin Nish die Führung Celtics durch Jan Vennegoor of Hesselink ausgleichen konnte, verdüsterte sich die Miene des Trainers. Doch als die Nachspielzeit gerade angebrochen war, jagte Schottlands frisch gebackener Fußballer des Jahres Nakamura einen Freistoß aus 22 Metern unhaltbar ins Netz und die Jubelfeiern der Celtic-Fans konnten beginnen. Sein Trainer strahlte: "Ich bin froh, ein Genie in meiner Mannschaft zu haben."
"Beste Mannschaft"
"Die beste Mannschaft hat die Meisterschaft geholt. Es gibt immer einen Unterschied zwischen den besten Individualisten und der besten Mannschaft. Meine Spieler verlieren einfach nicht gerne." Und in der Tat verlor Celtic auf dem Weg zu seinem 41. Meistertitel lediglich drei Spiele, zehn weniger als Erzrivale Rangers FC. Am 26. Mai könnte Celtic dann sogar das Double perfekt machen, wenn man im schottischen Pokalfinale auf Hibernian FC oder Dunfermline Athletic FC trifft.
"Von Gott gegebenes Talent"
Vennegoor of Hesselink brachte den Titelverteidiger schon nach 24 Minute per Kopf nach einer Ecke von Nakamura in Führung, aber die Gastgeber schlugen fünf Minuten nach der Pause durch Nish zurück. Gerade als es so aussah, als ob Celtic noch eine weitere Woche würde warten müssen, um den Titel zu feiern, schlug Nakamura zu. "Er hat ein von Gott gegebenes Talen", staunte Celtic-Kapitän Neil Lennon gegenüber uefa.com. "Kilmarnock hat es uns sehr schwer gemacht, aber wenn man einen Spieler mit so viel Talent in seinen Reihen hat, bekommt man immer eine Chance und als es drauf ankam, war Naka da."