Ligapräsident Hackmann tot
Sonntag, 28. Januar 2007
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Ligapräsident Werner Hackmann ist am Sonntagmorgen überraschenderweise im Alter von 59 Jahren verstorben.
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Ligapräsident Werner Hackmann ist am Sonntagmorgen überraschenderweise im Alter von 59 Jahren verstorben.
Langjähriger Funktionär
Hackmann, der zuletzt als Präsident des Ligaverbandes und Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) tätig gewesen war, hatte zuvor zwei Operationen aufgrund eines Krebsleidens hinter sich gebracht, galt zuletzt aber auf dem Weg der Besserung. Der frühere Innensenator der Hansestadt Hamburg hatte zuvor unter anderem Ämter beim Bundesligisten Hamburger SV sowie im Ligaausschuss des DFB inne gehabt. Im Dezember 2000 wechselte er dann als Aufsichtsratsvorsitzender zur Deutschen Fußball Liga (DFL) und wurde Präsident des Ligaverbandes. Bei der UEFA war Hackmann in der Kommission "Profi Fußball" aktiv.
Überrascht und geschockt
"Ich bin überrascht und geschockt von dieser Nachricht. Mit Werner Hackmann verliert der deutsche Fußball einen profilierten und engagierten Verantwortlichen. Werner Hackmann war der Garant für die Interessen der Liga, die er klug und stark vertrat und den Fußball auf nationaler und internationaler Ebene in Einklang brachte", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger. "Ich bin fassungslos und tief erschüttert. Noch in dieser Woche war ich mehrere Tage mit ihm zusammen, und es gab keine Anzeichen für eine gesundheitliche Verschlechterung", so Hackmanns Stellvertreter und Ligaverbands-Vizepräsident Wolfgang Holzhäuser. "Mit ihm konnte man immer sehr gut an einer gemeinsamen Lösung arbeiten. Der Tod von Werner Hackmann ist für den deutschen Fußball ein großer Verlust", ergänzte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff.