Zustimmung für Trainer-Konvention
Sonntag, 15. Oktober 2006
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Vier weitere UEFA-Mitglieder haben die UEFA-Konvention zur gegenseitigen Anerkennung von Trainerqualifikationen auf professionellem Niveau ratifiziert.
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Vier weitere UEFA-Mitglieder haben die UEFA-Konvention zur gegenseitigen Anerkennung von Trainerqualifikationen auf professionellem Niveau ratifiziert.
Zeremonie in Ljubljana
Vertreter der Verbände von Bosnien-Herzegowina, der EJR Mazedonien, Russlands und Serbiens unterzeichneten bei einer Zeremonie im slowenischen Ljubljana gemeinsam mit UEFA-Präsident Lennart Johansson und Generaldirektor Christer Olsson die Konvention. Das erklärte Ziel dieser Konvention ist es, die Ausbildung der Trainer innerhalb der Verbände zu verbessern. Hierzu gehören, dass Minimalkriterien für die drei Trainingslevel (B, A und Pro) definiert sind und erfüllt werden. Wenn diese Kriterien zutreffen, kann jeder UEFA-Verband dieser Konvention beitreten.
Alle 52 Mitglieder
Beim Treffen des UEFA-Exekutiv-Komitees in Ljubljana wurde die Türkei als Mitglied des B-Niveaus anerkannt. Dies bedeutet, dass alle 52 Länder nun dieser Konvention beigetreten sind, 30 von ihnen können die Pro-Lizenz erteilen. Absicht der Konvention ist es, den Beruf des Trainers zu schützen und es den qualifizierten Trainern zu erleichtern, sich innerhalb Europas frei einen Arbeitsplatz zu suchen - dies in Übereinstimmung mit der europäischen Gesetzgebung. Die UEFA ermuntert zudem zum Austausch von Ideen zwischen den Verbänden.
Anerkannte Lizenz
Die Konvention drückt zudem den Wunsch aus, in allen Mitgliedsländern die Trainerlizenz verpflichtend einzuführen. Damit soll erreicht werden, dass alle Mannschaften - ganz besonders Profiteams - nur Trainer anstellen, die sich einer Trainerausbildung unterzogen haben und über eine anerkannte Lizenz verfügen.