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FC Zürich ist Schweizer Meister

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SuperLeague: Der FC Zürich hat gegen den FC Basel in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielt und so in letzter Sekunde den Kampf um die Meisterschaft entschieden.

Der FC Zürich hat erstmals seit 25 Jahren den Schweizer Meistertitel gewonnen. Die Zürcher vollendeten mit einem 2:1-Auswärtssieg beim FC Basel ein für unmöglich gehaltenes Comeback. Iulian Filipescu erzielte den Siegestreffer in der Nachspielzeit.

Petrics Ausgleich
Die Partie hatte für den Gast sehr gut begonnen, Alhassane Keita erzielte nach einer halben Stunde den Führungstreffer. In der 72. Minute gelang allerdings Mladen Petric mit einem Freistoss der Ausgleich, der Titel gehörte damit wieder dem FCB. Allerdings nur bis zur 93. Minute und zum ersten Saisontreffer von Filipescu.

Tolle Serie
Obwohl sich Zürich den Titel nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gesichert hat, kann die Truppe von Lucien Favre aber auf eine hervorragende Saison zurück blicken. Die Zürcher blieben 24 Partien ungeschlagen und gewannen ihre letzten sieben Spiele allesamt. Zudem holten sie den letzten und wichtigsten Sieg bei einem Verein, der vorher 59 Heimspiele ungeschlagen überstanden hatte.

Basels verpasste Chancen
Der FCB wird dem verpassten Hattrick hingegen noch lange nachtrauern. Trotz Doppelbelastung mit internationalen Spielen hatte der FCB die Liga während rund 30 Runden angeführt, aus den letzten zwei Partien hätte ein Pünktchen zum Titel gereicht.

10. Titel - Ode an die Jugend
Für den FCZ ist der Gewinn der zehnten Meisterschaftskrone das Ende einer langen Durststrecke. Der Klub war oft unter den hohen Erwartungen geblieben, obwohl der mittlerweile 76-jährige Präsident Sven Hotz stets hohe Geldsummen einschoss.
Erst als diese Engagements in den letzten Jahren etwas kleiner wurden und stattdessen auf junge Spieler gesetzt wurde, kehrte Stabilität ein. Jetzt sind Leistungsträger wie Blerim Dzemaili, Xavier Margairaz oder Rafael knapp dem Teenageralter entwachsen.

Favre, der Held
Ein respektabler Anteil am Erfolg gebührt Lucien Favre. Der Coach hatte einen harten Start und stand 2003, ein halbes Jahr nach seiner Verpflichtung, schon wieder vor der Entlassung. Nun hat der Anhänger von spektakulärem Offensivfußball den Erfolg zurückgebracht.

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