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Endspiel in der Schweiz

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Am letzten Spieltag der Saison kämpfen Basel und Zürich im direkten Duell um die Schweizer Meisterschaft.

Am Samstag kämpfen der FC Basel 1893 und der FC Zürich am letzten Spieltag der Saison im direkten Duell um die Schweizer Meisterschaft und einen Platz in der UEFA Champions League 2006/07.

Dramatik pur
Basel hätte die Meisterschaft bereits am Mittwoch perfekt machen können, doch der Tabellenführer unterlag mit 2:4 bei BSC Young Boys. Nun kommt also Zürich in den St. Jakob-Park. Die Gäste könnten mit einem Sieg aufgrund der Tordifferenz an Basel vorbeiziehen und die erste Meisterschaft seit 1980/81 einfahren. Doch Basel ist zu Hause eine Macht und in der Liga seit dem 1. Dezember 2002 ungeschlagen. Außerdem ist die Mannschaft, die drei Mal in den letzten vier Jahren Meister werden konnte, sehr erfahren.

Zuversichtlicher Gross
"Wir haben die letzten 59 Heimspiele nicht verloren, und wir werden auch das 60. nicht verlieren", tönte Trainer Christian Gross. "Ich habe den Spielern gleich nach der Partie gegen die Young Boys Mut zugesprochen. Mit Pascal Zuberbühler und Daniel Majstorović haben wir zwei sehr erfahrene Akteure in unseren Reihen, die eine Mannschaft führen können. Wir haben einen guten Charakter und wollen unbedingt den Titel holen." Gross betonte auch, dass sein Team in dieser Saison durchaus schon gezeigt hat, dass man Rückschläge gut verkraften kann - wie etwa nach dem unglücklichen Ausscheiden im Viertelfinale des UEFA-Pokals gegen Middlesbrough FC.

Besondere Bedeutung
Zürich kommt mit breiter Brust, denn die Mannschaft ist bereits seit 23 Spielen ungeschlagen. Außerdem konnten die Gäste Basel im Dezember mit einem 4:3-Auswärtssieg aus dem Schweizer Pokalwettbewerb werfen. Die Meisterschaft hat eine besondere Bedeutung, denn im nächsten Jahr darf die Schweiz nur einen Teilnehmer an der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League stellen - im Gegensatz zu dieser Saison, wo mit Basel und dem FC Thun zwei Klubs vertreten waren. Der Vizemeister spielt zusammen mit dem Pokalsieger, dem Zweitligisten FC Sion, sowie dem Tabellendritten Young Boys im UEFA-Pokal.