Basels späte Tore
Sonntag, 2. April 2006
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Super League: Der FC Basel bleibt dank dem 2:0 gegen BSC Young Boys weiter Leader im Schweizer Oberhaus.
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Der FC Basel bleibt dank dem 2:0 gegen den BSC Young Boys weiter Leader der Super League. Die Rheinstädter führen weiter einen Punkt vor dem FC Zürich (4:1 beim FC Schaffhausen).
Werfen Sie eine Blick auf die neuesten Ergebnisse und auf den aktuellen Tabellenstand.
Matchwinner Petric
Wie in den Runden zuvor gelang Basel die Siegsicherung erst sehr spät. Der erst nach der Halbzeitpause eingewechselte Mladen Petric erzielte in der 87. Minute den Führungstreffer, in der Nachspielzeit holte er einen Foulelfmeter heraus, den Daniel Majstorovic zum 2:0 verwertete. Beim Stande von 0:0 hatte Petric zudem auf der eigenen Linie für den geschlagenen Pascal Zuberbühler gerettet.
Verdienter Sieg
Obwohl die Basler lange zittern mussten, war der Sieg verdient. Reto Zanni hatte in der ersten Halbzeit die Latte getroffen, Eduardo verpasste nach dem Wechsel zwei gute Chancen.
Yakins missglückte Rückkehr
Erstmals seit er im Streit den FCB verlassen hatte, kehrte Hakan Yakin an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der lange verletzt gewesene Spielmacher, der nur zu gerne noch den Aufstieg ins Schweizer Team für die FIFA-Weltmeisterschaft schaffen würde, konnte aber keinerlei Akzente setzen und wurde nach 53 Minuten wieder ausgewechselt.
Zürcher Schlussoffensive
Der FC Zürich tat sich beim zuletzt zweimal siegreichen Schaffhausen lange schwer, kam aber dank vier Toren in den letzten 25 Minuten doch noch zum ungefährdeten Sieg. Cesar, Alhassane Keita, Alphonse und Xavier Margairaz trafen für die Mannschaft von Lucien Favre, die nun seit 15 Runden ungeschlagen ist.
Erster Heimerfolg für Balakov
Der Grasshopper-Club besiegte St. Gallen 2:1 und gewann damit im fünften Heimspiel unter Krassimir Balakov zum ersten Mal. Marc Zellweger liess die Gäste vor dem Wechsel mit einem schönen Distanzschuss an den ersten Sieg im Hardturm seit 1987 glauben, Michel Renggli gelang aber mit zwei Trffern die Wende.
Neuchâtel Xamax in arger Bedrängnis
Der FC Yverdon-Sports gewann das Romandie-Derby gegen Neuchâtel Xamax FC 2:1 und vergrösserte damit den Abstand zum Traditionsverein auf sieben Zähler. Der Klub von Trainerfuchs Miroslav Blazevic hat auch schon fünf Punkte Rückstand auf Schaffhausen. Der FC Aarau erreichte in Thun ein stattliches 1:1 und geht einen wichtigen Schritt in Richtung Rettung vor dem Abstieg.