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Matthäus muss weiter zittern

Nach einem Machtkampf an der Spitze des Ungarischen Fußballverbandes ist die Zukunft von Nationaltrainer Lothar Matthäus mehr als fraglich.

Nach einem Machtkampf an der Spitze des Ungarischen Fußballverbandes (MLSZ) haben zwei Präsidiumsmitglieder ihren Rücktritt erklärt.

Insgesamt sieben Rücktritte
Bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 21. Dezember traten bereits fünf von 14 Mitgliedern zurück, gestern nahmen auch Attila Horváth und Ferenc Nemes ihren Hut. Nemes führte gesundheitliche Probleme nach einer Augenoperation als Grund für seine Entscheidung an, Horváth stritt sich unlängst bei einer Konferenz in der Hauptstadt Budapest mit István Kisteleki, dem Präsidenten der Ungarischen Fußballliga, der immer wieder MLSZ-Präsident Dr. Imre Bozóky und Nationaltrainer Lothar Matthäus kritisiert hatte.

Nicht mehr beschlussfähig
Da das Gremium wegen der nicht mehr ausreichenden Zahl an Mitgliedern beschlussunfähig geworden ist, erlosch auch das Mandat des Verbandspräsidenten. "Das ist ein Verbrechen am ungarischen Fußball", wird Bozóky zitiert. Am 20. Januar soll bei einer weiteren außerordentlichen Generalversammlung über den Zeitpunkt der Wahl eines neuen MLSZ-Präsidenten und -Vorstandes entschieden werden.

Zukunft fraglich
Hinter der Zukunft von Matthäus als Nationaltrainer steht nach den jüngsten Ereignissen mehr denn je ein großes Fragezeichen. Der Zweijahresvertrag des deutschen Rekordnationalspielers ist am 31. Dezember ausgelaufen. "Ich habe schon mehrfach betont, dass der Fußball der Sieger dieses Streits sein muss, aber anscheinend haben sich stärkere Mächte durchgesetzt", sagte Matthäus.

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