Slavia und CSKA feiern Siege
Montag, 7. November 2005
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Gruppe A: Der SK Slavia Praha und der PFC CSKA Sofia haben am Wochenende ihre Spiele gewonnen, während Hamburg und Monaco sich bei ihren Nullnummern nicht mit Ruhm bekleckerten.
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Der SK Slavia Praha und der PFC CSKA Sofia konnten am Wochenende als einzige Teams der UEFA-Pokal-Gruppe A Siege einfahren, während Monaco FC und der Hamburger SV torlose Remis erreichten. Viking FK hattw soielfrei, weil die Saison in Norwegen bereits zu Ende ist.
VfL Borussia Mönchengladbach - Hamburger SV 0:0
Hamburg kam in Mönchengladbach zu einem glücklichen Unentschieden und blieb somit Dritter in der Bundesliga-Tabelle. Mönchengladbach kontrollierte die Partie und vergab reihenweise gute Torchancen.
Ohne den gesperrten Rafael van der Vaart fehlte dem HSV die Kreativität im Spiel nach vorne. Zudem zeigte die Abwehr einige Konzentrationsschwächen und produzierte häufig Fehler in der Defensive. Neben van der Vaart musste Trainer Thomas Doll auch auf Guy Demel (Sperre), Emile Mpenza (Schienbein) und Bastian Reinhardt (Oberschenkel) verzichten.
Nach dem Spiel war Doll mit dem Punktgewinn zufrieden und gab zu, dass seine Spieler müde waren. "Manchmal musst du akzeptieren, dass der Gegner besser war, und mit dem Remis zufrieden sein", sagte er. "Wir hätten zur Halbzeit mit zwei Toren hinten liegen können, deshalb bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Leute sollten nicht vergessen, dass wir diese Saison viele Spiele absolviert haben und ich denke, dass die Länderspielpause uns gut tun wird."
SK Slavia Praha - 1. FC Slovácko 2:0
Slavia hielt in der tschechischen Liga Anschluss an die Tabellenspitze. Der Sieg war jedoch hart erkämpft, denn Slavia spielte sehr lange in Unterzahl.
Nach 54 Minuten wurde Torhüter Matúš Kozáčík des Feldes verwiesen. Bis zu diesem Zeitpunkt führte Slavia dank der Tore von Dušan Švento in (19.) und Stanislav Vlček (41.) bereits mit 2:0. Alexander Šeliga ersetzte Kozáčík im Tor. Die erwarteten Angriffe von Slovácko blieben aus, und nachdem Slováckos Jan Palinek zehn Minuten vor dem Ende ebenfalls den Platz verlassen musste, schienen alles möglich.
Das Ergebnis stellte vor allem Trainer Karel Jarolím zufrieden, denn in der vergangenen Saison war er in Slovácko entlassen worden. Jarolím zollte seinen Spielern Respekt, nachdem sie lange in Unterzahl gespielt hatten. "Ich war über die Hinausstellung unseres Torhüters verärgert", sagte er. "Wir haben drei schwere Spiele in sechs Tagen absolviert, und ich bin zufrieden mit der Art, wie die Spieler dies verkraftet haben."
Viking FK
Trainer Roy Hodgson plant in Vorbereitung auf die entscheidenden zwei Gruppenspiele im UEFA-Pokal einige Freundschaftsbegegnungen. In der norwegischen Liga wird ja seit dem vergangenen Wochenende nicht mehr gespielt, die Saison ist vorbei. Viking wurde Fünfter der Tippeliga.
Vor dem Duell gegen Slavia gibt es keine neuen Verletzungsnachrichten. Peter Kovacs fällt mit Kreuzbandriss aus, während der Einsatz von Fredric Lundqvist (Ferse), Thomas Pereira (Oberschenkel) und Ronny Deila (Rücken) sehr fraglich ist. Hodgson sagte: "Wir müssen eines unserer zwei Spiele gewinnen. Wir brauchen vier Punkte, um weiterzukommen."
Paris Saint-Germain FC - AS Monaco FC 0:0
Monaco bleibt nach dem dritten torlosen Remis der Saison Achter der Ligue 1. Monaco dominierte die Partie in Paris zwar, konnte aber die Überlegenheit nicht nutzen. Dies war für Trainer Francesco Guidolin der Hauptgrund für das Unentschieden. Hinzu komme die immer länger werdende Verletztenliste.
Torhüter Flavio Roma, Außenverteidiger Eric Cubilier, Innenverteidiger Sébastien Squillaci und Stürmer David Gigliotti konnten nicht spielen, zudem musste Mittelfeldspieler Gerard López nach 65 Minuten mit Muskelproblemen das Feld verlassen.
Squillaci und Roma sind für die Partie gegen Hamburg am 24. November weiter fraglich. Mittelfeldspieler Akis Zikos versprühte nach den zuletzt gezeigten Vorstellungen Optimismus. "Wir hätten mehr als einen Punkt gegen PSG verdient gehabt, aber am Ende ist das Ergebnis nicht so schlecht. Wir werden mit jedem Spiel stärker."
PFC Lokomotiv Sofia - PFC CSKA Sofia 1:2
CSKA Sofia siegte in der Nachspielzeit bei Lokomotiv und behauptete somit die Tabellenführung in der bulgarischen Premier League.
Tsvetan Genkov brachte Lokomotiv in der 17. Minute in Führung, bevor der junge Debütant Aleksandar Branekov elf Minuten später für den Ausgleich sorgte. Lokomotiv vergab in der zweiten Halbzeit einige gute Gelegenheiten zur erneuten Führung und wurde dafür bitter bestraft. Nach einem Foul an Yordan Todorov, verwandelte der Brasilianer Tiago Silva in der Schlussminute den Elfmeter zum 2:1 für CSKA.
"Es war nach der 2:4-Niederlage bei Slavia am Donnerstag sehr schwer für uns", sagte Trainer Miodrag Ješić. "Wir kennen unsere Fähigkeiten und haben nach zwei UEFA-Pokal-Niederlagen das Selbstvertrauen nicht verloren. Das Spiel gegen Lokomotiv war gut für die Psyche."
CSKA musste weiter auf die Langzeitverletzten Valentin Iliev und Mourad Hdiouad verzichten.