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Bayern mit Galavorstellung

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Gruppe A: Juventus, Bayern und Rapid Wien konnten am Wochenende Siege einfahren, während Club Brugge wenigstens noch ein Remis rettete.

Es war ein erfolgreiches Wochenende für die vier Mannschaften aus der UEFA Champions League-Gruppe A. Drei Teams feierten einen Sieg, während der Club Brugge KV beim RSC Anderlecht zweimal einen Rückstand aufholen konnte und am Ende wenigstens noch ein Remis rettete. Juventus FC und der FC Bayern München wurden ihren Spitzenpositionen in ihren jeweiligen Ligen mit souveränen Siegen absolut gerecht. Und der SK Rapid Wien feierte einen prestigeträchtigen Erfolg im Wiener Stadtderby.

US Lecce - Juventus FC 0:3

Juventus konnte gegen US Lecce zum achten Mal in Folge gewinnen und stellte damit einen alten Vereinsrekord ein. Mit diesem Sieg bleibt die Juve weiter mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Nach neun Minuten sorgte Zlatan Ibrahimovic mit seinem ersten Saisontreffer für die Führung, ehe Adrian Mutu das 2:0 markierte. Kurz vor dem Schlusspfiff schoss der eingewechselte Marcelo Zalayeta den Endstand.

Doch Juventus musste den Sieg teuer bezahlen, denn sowohl Ibrahimovic als auch Torhüter Christian Abbiati mussten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ibrahimovic zog sich eine Oberschenkelzerrung zu und blieb in der Pause in der Kabine. Zehn Minuten vor dem Ende kam dann auch noch Antonio Chimenti für den am Knie verletzten Abbiati. Das Ausmaß seiner Verletzung steht noch nicht fest. Daneben fehlten zudem Gianluigi Buffon (Schulter), Alessandro Birindelli (Knie), Patrick Vieira (Leiste), Jonathan Zebina (Oberschenkel) und Lilian Thuram (ebenfalls Oberschenkel). David Trezeguet wurde geschont.

"Ich denke nicht, dass Ibrahimovics Verletzung besonders gravierend ist", sagte Trainer Fabio Capello. "Das war keine einfache Partie, besonders wegen des sehr schweren Bodens. Wir haben unsere Chancen genutzt und deshalb meiner Meinung nach absolut verdient gewonnen."

FC Bayern München - MSV Duisburg 4:0

Die Bayern ließen dem MSV Duisburg in der Fußball Arena München keine Chance und feierten einen souveränen Sieg. Die Tore erzielten dabei Michael Ballack und Zé Roberto in der ersten sowie Roque Santa Cruz und Claudio Pizarro in der zweiten Halbzeit. Beim Rekordmeister fehlte der gesperrte Martin Demichelis.

"Ich bin wirklich stolz auf meine Mannschaft", sagte Bayern-Trainer Felix Magath. "Wir haben uns auf das Wesentliche konzentriert und exzellenten Fußball gezeigt. Es ist schade, dass Roy Makaay nicht getroffen hat. Im Moment fehlt ihm noch etwas das Selbstvertrauen, aber wir sind davon überzeugt, dass er sehr bald wieder der Alte sein wird."

RSC Anderlecht - Club Brugge KV 2:2

Der Club Brugge konnte beim Erzrivalen RSC Anderlecht zwei Mal einen Rückstand aufholen und kam am Ende zu einem verdienten Punktgewinn. Obwohl die Gäste durch Gaëtan Englebert und Grégory Dufer die ersten beiden guten Möglichkeiten hatten, ging Anderlecht in der 35. Minute durch Serhat Akin in Führung. Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte markierte Sven Vermant mit einem Freistoß den Ausgleich. Doch danach war wieder Serhat an der Reihe, er brachte Anderlecht mit seinem zweiten Tor zum zweiten Mal in Führung. Den Schlusspunkt in dieser Partie besorgte Club Brugge-Kapitän Gert Verheyen nach 59 Minuten.

Neben dem gesperrten Jonathan Blondel fehlten auch noch die verletzten Dieter Van Tornhout (Muskelfaserriss), Glenn Verbauwhede (Schulter), Michael Klukowski (Knie), Rune Lange (Wade), Manasseh Ishiaku (Oberschenkel) und Birger Maertens (Muskelfaserriss).

"Mir unserer Leistung bin ich sehr zufrieden, mit dem Ergebnis jedoch nicht so ganz", meinte Trainer Jan Ceulemans. "Wenn wir vor dem Tor etwas abgeklärter gewesen wären, hätten wir in der ersten Hälfte durchaus in Führung gehen können. Anderlecht hat gleich seine erste Möglichkeit genutzt, aber wenigstens haben wir in der zweiten Hälfte schnell zurückgeschlagen. Ich kann mit dem Ergebnis leben. Positiv ist, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigern."

FK Austria Wien – SK Rapid Wien 0:2

In einem intensiv geführten Wiener Stadtderby behielt Rapid dank der Treffer der beiden Angreifer Axel Lawaree und Marec Kincl gegen zehn Austrianer die Oberhand - dies war Rapids erster Sieg im Franz Horr-Stadion seit 19 Jahren. Wegen Zuschauerausschreitungen begann die Partie mit einer halben Stunde Verzögerung. Nach 30 Spielminuten brachte Lawaree die Gäste dann mit 1:0 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt war die Austria bereits einen Mann weniger, denn Markus Kiesenebner hatte bereits in der 15. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen.

Mitte der zweiten Hälfte sorgte der Tscheche Kincl mit seinem achten Saisontreffer für die Vorentscheidung. Rapid kletterte mit diesem Sieg auf den fünften Rang in der österreichischen Bundesliga. Doch der Erfolg hatte auch einen bitteren Beigeschmack, denn kurz vor Pause musste Andreas Dober ausgewechselt werden. Seine Verletzung sollte jedoch nicht allzu gravierend sein.

Torhüter Raimund Hedl stand für Helge Payer, der Probleme mit der Achillessehne hatte, zwischen den Pfosten. Rapid-Trainer Josef Hickersberger sagte nach der Partie: "Kiesenebners Rote Karte war die entscheidende Szene. Wir haben in den letzten Wochen nicht gut gespielt. Aber jetzt sind wir wenigstens stark genug, um mit einem Mann mehr zu gewinnen."

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