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EURO 2008™-Abkommen unterzeichnet

Die UEFA, Österreich und die Schweiz haben das Rahmenabkommen für die UEFA EURO 2008™ unterzeichnet.

Von Mark Chaplin aus Wien

Die UEFA und die Fußballverbände von Österreich und der Schweiz haben das Rahmenabkommen für die UEFA EURO 2008™ unterzeichnet. Die EM-Endrunde in vier Jahren wird von den beiden Ländern gemeinsam ausgerichtet.

Treffen in Wien
Das Abkommen wurde am Dienstag in Wien von UEFA-Präsident Lennart Johansson, UEFA-Generaldirektor Lars-Christer Olsson, Friedrich Stickler, Präsident des Österreichischen Fußballverbandes, und Ralph Zloczower, Präsident des Schweizer Fußballverbandes, unterzeichnet.

Spielorte
Die EM-Endrunde 2008 wird in Österreich in Wien, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck sowie in der Schweiz in Bern, Basel und Genf sowie einem noch zu benennenden vierten Stadion stattfinden. Nach jüngsten Berichten aus Zürich sind die Chancen wieder gestiegen, dass doch Spiele der Endrunde in der Stadt durchgeführt werden können.

Probleme in Zürich
Im September war bekannt geworden, dass das neue Hardturm-Stadion in Zürich nicht rechtzeitig zur Endrunde fertig gestellt werden würde. Obwohl sich die Einwohner von Zürich für das Projekt ausgesprochen hatten, gab es Proteste von Anwohnern und Umweltschützern. Sie argumentierten damit, dass der Bau der Arena in der Gegend Verkehrsstaus verursachen würde. Die verwaltungstechnischen und rechtlichen Probleme, die sich daraus ergaben, führten zu Verzögerungen, was nun zur Folge hat, dass das Stadion bis zum Sommer 2007 nicht fertig gestellt werden kann. Dann nämlich sollten dort bereits die ersten Testspiele stattfinden.

Option Letzigrund
Nun hofft man, dass das Letzigrund-Stadion in der Stadt, das derzeit renoviert wird, bis zum Sommer 2007 in eine Arena mit 30.000 Sitzplätzen umgewandelt werden kann. Nach Vorgaben der UEFA muss eine potenzielle neue Spielstätte bis Sommer 2007 fertig gestellt sein, damit alle Einrichtungen während einer vollen Saison auf Herz und Nieren getestet werden können.

"Positiver Schritt"
Für Johansson war die jüngste Entwicklung ein "positiver Schritt in die richtige Richtung". Die UEFA wird die Angelegenheit in den kommenden Wochen genauestens überprüfen, ehe eine Entscheidung getroffen wird.

Gemeinsame Ziele
"Es ist besonders wichtig, dass die EURO 2008™ ein Erfolg wird, weil wir mittelgroßen Verbänden die Chance gegeben haben, einen solchen Wettbewerb zu organisieren", sagte Johansson. "Wir wollten zwei Nachbarländern die Chance bieten - dies bringt die beiden Länder zusammen, nicht nur in Bezug auf Fußball, und bietet ihnen gemeinsame Ziele, die sie erreichen können."

Großer Tag
"Wir und die Organisatoren wollen eine Veranstaltung, auf die wir stolz sein können. Mit der Unterzeichnung dieses Abkommens machen wir einen Schritt nach vorne, es ist ein großer Tag für die UEFA, Österreich und die Schweiz."

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