Meira erleidet Kreuzbandanriss
Montag, 30. August 2004
Artikel-Zusammenfassung
Zusammenfassung 1: Der VfB Stuttgart wird bis zu sechs Wochen auf Fernando Meira verzichten müssen.
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Für Fernando Meira läuft in dieser Saison nichts nach Plan. Zuerst brach sich der Abwehrspieler während der Vorbereitung auf die Saison die Hand, dann schied er gemeinsam mit der portugiesischen Nationalmannschaft beim olympischen Turnier früh aus und jetzt hat ihn eine neue Verletzung heimgesucht. Meira zog sich beim Gastspiel des VfB Stuttgart auf dem Kaiserslauterer Betzenberg einen Kreuzbandanriss am hinteren rechten Kreuzband zu. Somit muss der Defensivspieler drei bis sechs Wochen pausieren und droht für die erste Runde im UEFA Pokal gegen Újpesti TE auszufallen.
Schmerzhafter Sieg
Pech hatte auch Bayer 04 Leverkusen Abwehrspieler Juan am Wochenende. Der Brasilianer spielte zwar überragend gegen den FC Bayern, musste aber nach dem Spiel ins Krankenhaus. Juan war während der Partie mit Owen Hargreaves zusammengeprallt und erlitt dabei eine Gehirnerschütterung. Trotzdem soll der 25-Jährige im Länderspiel zwischen Deutschland und Brasilien am kommenden Samstag zum Einsatz kommen. Entwarnung gab es derweil bei einem weiteren Bayer Brasilianer. Robson Ponte zog sich nicht wie zuerst befürchtet einen Riss des Syndesmosebandes im Spiel gegen die Bayern zu. Der Mittelfeldspieler hat lediglich eine starke Prellung davongetragen.
Hargreaves für England
Ob Englands Sven-Göran Eriksson von der Leistung von Owen Hargreaves in der BayArena angetan war, darf wohl bezweifelt werden. Nichtsdestotrotz hat der Schwede den Mittelfeldspieler für die WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und Polen nominiert.
Ailton entgeht Dopingsperre
Einen rabenschwarzen Tag hatte FC Schalke 04 Stürmer Ailton am Samstag. Zuerst sah der Brasilianer im Spiel gegen den FC Hansa Rostock die Rote Karte und dann entging er nur knapp einer Dopingsperre. Enttäuscht und wütend über seinen eigenen Ausrutscher hatte Ailton das Stadion fluchtartig verlassen. Doch der Stürmer wurde zur Dopingprobe ausgelost. Ein Anruf von Manager Andreas Müller „rettete“ den Torjäger vor weiterem Ungemach.