Lille macht es spannend
Dienstag, 24. August 2004
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UD Leiria - Lille OSC 0:2(Gesamt: 0:2)
Matt Moussilou und Milenko Acimovic haben Lille in den UEFA-Pokal geschossen.
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Von Rui Matos Pereira aus dem Dr. Magalhães Pessoa-Stadion
Erst in der Verlängerung haben Matt Moussilou und Milenko Acimovic für die entscheidenden Tore gesorgt, um Lille OSC im UEFA Intertoto Cup zum Sieg gegen UD Leiria und somit in den UEFA-Pokal zu schießen.
Erstes Tor
Genauso wie im Hinspiel fiel auch in Leiria in 90 Spielminuten kein Tor. Nach drei Stunden und 14 Minuten war es dann endlich soweit: der 22-jährige Moussilou brach den Bann und erzielte die Führung für die Franzosen. Leiria wollte unbedingt den Ausgleich erzwingen und öffnete deshalb die Abwehr. Dies nutzte Acimovic zum 2:0. Damit nimmt die Ligue 1-Mannschaft am Freitag an der Auslosung zur ersten UEFA-Pokal-Runde teil.
Verhaltener Beginn
Beide Mannschaften begannen verhalten. Die erste Chance hatte Edson, dessen Weitschuss in der neunten Minute knapp über die Latte zischte. Auf der anderen Seite wartete Lille auf die Konterchance und hatte in der zehnten Minute eine gute Gelegenheit, als Johan Audell über links kam und zu Christophe Landrin flankte, der allerdings nur den Pfosten traf. Auch Jean Makoun konnte den Abpraller nicht verwerten.
Zentimeter fehlen
Nach der Hälfte der ersten Halbzeit setzte sich Lilles Mittelfeldspieler Stathis Tavlaridis in Szene. Am langen Pfosten stieg er nach einem Freistoß von Acimovic zum Kopfball hoch, doch wieder fehlten ein paar Zentimeter. Danach versuchte es Audel alleine. Er ließ drei Verteidiger stehen, fand in Leiria-Schlussmann Hélton jedoch seinen Meister.
Caíco im Pech
Caíco versuchte es am anderen Ende mit einem Weitschuss, der wurde jedoch von Sylva prächtig abgewehrt. Je mehr Zeit verstrich, desto stärker wurden die Gäste. Nuno Laranjeiros Freistoß war die beste Chance der Portugiesen, für Lille versuchte es Tavlaridis mit einem Kopfball, scheiterte aber knapp.
Treffer für Lille
Der brasilianische Stürmer Freddy traf in der Verlängerung nur die Latte. Dieser Schock schien bei Lille neue Kräfte freizusetzen. Zunächst überwand Moussilou den chancenlosen Hélton, bevor Acimovic den Endstand besorgte.