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Moskau kämpft gegen Rassismus

Mitglieder

Der FC Moskva kämpft öffentlich gegen den Rassismus im Fußball.

Der FC Moskva, der als FC Torpedo-Metallurg Moskva in diese Saison gestartet ist, jetzt aber von der Stadt Moskau unterstützt wird, hat in der russischen Hauptstadt eine Aktion gegen Rassismus gestartet.

Trikot-Botschaft
Vor dem Liga-Spiel gegen UEFA-Pokal-Teilnehmer FC Rubin Kazan trugen die Moskauer Spieler beim Aufwärmen T-Shirts mit dem in englisch und russisch abgefassten Slogan "Moskau gegen Rassismus". "Auf diese Art wollen wir die weltweite Aktion der Fußball-Behörden gegen Rassismus unterstützen", erklärte ein Klub-Sprecher.

Guter Dinge
"Ich weiß, dass es weltweit dieses Problem gibt", sagte der in Kamerun geborene Verteidiger Jerry Christian Tschuisse, der auch die russische Nationalität besitzt. "Glücklicherweise habe ich damit in meiner Mannschaft kein Problem. Ich verstehe mich bestens mit all meinen Mannschaftskameraden, spreche fließend russisch und besitze einen russischen Pass. Ich unterstütze die Aktion des Klubs in der Hoffnung, dass unsere Kinder, wo immer sie auch leben und arbeiten, nie mit Rassismus konfrontiert werden."

Langfristige Strategie
Moskaus Geschäftsführer Yuri Belous erklärte, dass sein Klub eine langfristige Strategie entwickelt habe, den Rassismus im Umfeld des Fußballs zu bekämpfen. Der erste Schritt sei es, die Fans über die Existenz dieses Problems aufzuklären und die Notwendigkeit zu unterstreichen, etwas dagegen zu unternehmen.