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Bremen ist Meister

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Bundesliga: Der SV Werder Bremen sichert sich vorzeitig die Deutsche Meisterschaft mit einem 3:1-Sieg beim Verfolger FC Bayern München.

Der Tabellenführer von der Weser ging im ausverkauften Münchner Olympiastadion nach einem katastrophalen Fehler von Oliver Kahn durch Ivan Klasnic (19.) in Führung. Die Bayern konnten den Bremern nicht das Wasser reichen und gerieten nur sieben Minuten später höher in Rückstand, als Johan Micoud auf 2:0 erhöhte. Bis zur Pause schraubten die Bremer die Führung auf ein in der Höhe überraschendes 3:0 mit einem Treffer von Ailton (35.), der sein Torkonto auf 27 ausbaute.

Tragischer Held Kahn
Roy Makaay erzielte zwar noch seinen 23. Saisontreffer, aber keiner der 65.000 zweifelte mehr am Titelgewinn des SV Werder. Die Elf von Trainer Thomas Schaaf war über die gesamte Saison die beste Mannschaft und gewinnt nach 1965, 1988 und 1993 verdient den vierten Meistertitel. Torschütze Micoud sagte während der Jubelfeiern nach Spielschluss: „Natürlich haben wir schon länger daran geglaubt, wir haben es nur nicht nach außen getragen.“ Besonders bitter war die Niederlage für den vielleicht doch etwas übermotivierten Oliver Kahn, der seiner Mannschaft ja bereits mit seinem Fehler gegen Real Madrid CF das UEFA Champions League-Aus bescherte.

Stuttgart strauchelt
Zu Gast beim Hamburger SV musste auch der VfB Stuttgart im Rennen um einen Platz in der UEFA Champions League einen Rückschlag hinnehmen. Die Elf von Felix Magath unterlag mit 1:2 (0:1) und hat als Dritter nun nur noch zwei Zähler Vorsprung vor Bayer 04 Leverkusen. Der HSV ging durch Stefan Beinlich nach 38 Minuten in Führung. Nico-Jan Hoogma besorgte kurz nach dem Wechsel das 2:0 (47.) und der Anschluss durch Cacao (85.) vor 54.500 Zuschauern war nur noch Ergebniskosmetik.

Leverkusen hofft auf UEFA Champions League
Bayer Leverkusen ist nach dem 2:0 über den rheinischen Rivalen 1. FC Köln nicht nur so gut wie sicher im UEFA-Pokal, sondern kann auch noch von der Champions League-Qualifikation träumen. Gegen den Bundesliga-Absteiger von der anderen Rheinseite sicherten Clemens Fritz (20.) und der Brasilianer Franca (73.) die drei Punkte. Die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler freute sich über den Arbeitssieg und blieb im neunten Bundesligaspiel in Folge ungeschlagen.

Dortmund geht unter
Einen herben Dämpfer auf dem Weg ins internationale Geschäft erlitt der BV Borussia Dortmund. Die Westfalen unter der Leitung des Sachsen Matthias Sammer kamen bei ihrer Dienstreise zu Hertha BSC Berlin überraschend deutlich mit 2:6 unter die Räder. Zwar belegen die Schwarz-Gelben immer noch Rang fünf und wären damit im UEFA-Pokal, denn auch Verfolger FC Schalke 04 patzte. Aber der VfL Bochum 1848 kann morgen mit einem Sieg an der Borussia vorbei ziehen. Ein Eigentor von Sebastian Kehl (7.) und Tore von Marcelinho (19.) sowie Fredi Bobic (36.) brachten den BVB schnell auf die Verliererstraße. Artur Wichniarek (57.), Andreas Neuendorf (86.) und Nando Rafael (90.) besorgten den Rest. Die Dortmunder Treffer durch Ewerthon (52., 80.) haben nur statistischen Wert.

Schalkes trister Geburtstag
Schalke verliert mit dem 0:2 auf dem Bökelberg an Boden im Rennen um einen Platz im UEFA-Pokal, dafür verschafft sich der VfL Borussia Mönchengladbach Luft im Abstiegskampf. Markus Hausweiler brachte die „Fohlen“ gleich in der ersten Minute in Front und Václav Sverkos baute die Führung zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt aus (44.). Der Tscheche verdarb den überlegenen Gästen damit die am Abend bis in die Nacht stattfindenden 100-Jahr-Feierlichkeiten in der heimischen Arena AufSchalke.

Betzenberg bebt
Schon vor dem Spiel feierten die berüchtigten Fans vom „Betze“ ihren Ex-Trainer Erik Gerets, der mit seinem neuen Klub VfL Wolfsburg angereist kam. Doch die Punkte blieben in der Pfalz, denn der 1. FC Kaiserslautern schlug die „Wölfe“ mit 3:2 und verliess zumindest vorübergehend einen Abstiegsplatz. Die Treffer für die Elf von Kurt Jara erzielten Vratislav Lokvenc (57., 72.) und Nenad Bjelica (75.). Die Gäste gingen durch Diego Klimowicz (65.) und Martin Petrow nur eine Minute später sogar zwischenzeitlich Führung.

Hannover gewinnt Kellerduell
Einen großen Schritt aus der Abstiegszone tat Hannover 96 mit einem 3:0-Sieg über Eintracht Frankfurt. Ein Doppelschlag von Thomas Brdaric (42., 75.) sowie ein Tor von Mohammadou Idrissou in der vorletzten Minute besiegelten die verdiente Niederlage der Gäste. Die Mannschaft vor Trainer Willi Reimann trat zwei Spieltage vor Schluss wie ein sicherer Absteiger auf.

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