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Deutsch-österreichisches Trainerkarussell

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Neues aus der Bundesliga: Stuttgart verhandelt mit Schachner und stellt damit Hitzfelds Vertrag beim Bayern in Frage.

Die lange Zeit des Wartens ist für Bernd Krauss vorbei. Der frühere Trainer des VfL Borussia Mönchengladbach und des BV Borussia Dortmund übernahm den österreichischen Bundesligisten VfB Admira Wacker Mödling. Krauss, der zuletzt in Griechenland bei Aris Thessaloniki FC tätig war, beendete damit seine seit 2002 andauernde schöpferische Pause. Bei seiner Vorstellung meinte der 47-jährige Deutsche: „Ich habe ein neues Aufgabengebiet gesucht, wo ich mich mit den Zielen des Vereins identifizieren kann.“

WM-Erfahrung
Krauss war auch als Spieler in Dortmund (1976/77) und Mönchengladbach (1983 bis 1990) aktiv. Insgesamt brachte er es auf acht Tore in 168 Bundesligaspielen. In Österreich aber ist der rechte Verteidiger besser bekannt, denn für die Alpenrepublik nahm er 1982 an der FIFA-Weltmeisterschaft in Spanien teil und brachte es auf stolze 22 Einsätze. Am Wochenende gibt Krauss sein Debüt auf der Admira-Bank gegen SK Rapid Wien.

Alpenkrimi
Die deutsch-österreichischen Beziehungen vertieft in diesen Tagen der UEFA Champions League-Teilnehmer VfB Stuttgart, auch wenn er es nur zögernd oder gar nicht zugeben mag. Die Schwaben sollen Walter Schachner als Nachfolger für Felix Magath auserkoren haben. Der Fußball-Lehrer in Diensten des Tabellenführers Grazer AK bestätigte Verhandlungen mit dem Tabellendritten der deutschen Bundesliga. So findet die Spekulation zusätzliche Nahrung, dass Felix Magath vielleicht doch früher als gedacht FC Bayern Münchens Trainer Ottmar Hitzfeld beerbt, dessen Vertrag am Fuß der Alpen bekanntlich 2005 endet.

Tragödie im Rheinland
Zoltan Sebescen bleibt im wahrsten Sinne des Wortes das Pech am Fußball-Stiefel kleben. Der Mittelfeldspieler von Bayer 04 Leverkusen musste sich knapp zwei Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel und nicht enden wollenden Knieproblemen (Meniskus, Knorpel, Zeckenbiss) einer erneuten Operation am linken Kniegelenk unterziehen. Dabei hatte sich der frühere Nationalspieler gerade über die Leverkusener Oberliga-Reserve wieder in den Kader von Klaus Augenthaler gespielt, da musste der 28-Jährige heute morgen wegen Wasser im Knie erneut unter das Messer.

Freude im Frankenland
Der als Aufsteiger in die 1. Bundesliga feststehende 1. FC Nürnberg hat Tomasz Hajto vom FC Schalke 04 als Neuzugang vorgestellt. Trotz eines Vertrags bis 2005 in der Arena AufSchalke kommt der Pole ablösefrei. Der Abwehrspieler hatte zuletzt unter Trainer Jupp Heynckes keine Rolle mehr auf Schalke gespielt, wo der 31-jährige Nationalspieler vier Jahre verbracht hat. Über die Länge von Hajtos Gastspiel beim „Club“, der durch eine Fanfreundschaft eng mit Schalke verbunden ist, wurde nichts bekannt.

Sportsgeist in Bayern
„Liebe Bremer: Die Schale bitte täglich polieren und auf Kratzer achten. Wir möchten sie wohlbehalten zurück. Eure Bayern“. Mit diesen selbstbewussten Worten gratulierte Noch-Meister FC Bayern München seinem verdienten Nachfolger SV Werder Bremen. Die Bayern hatten unter strengster Geheimhaltung in der vergangenen Woche eine halbseitige Anzeige in der Bremer Tageszeitung „Weser-Kurier“ für den Montag vereinbart. Der Text dazu lautete: „Wer am 34. Spieltag ganz oben steht, hat den Titel verdient - Herzlichen Glückwunsch, SV Werder Bremen!“

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