Zuwachs für Schiedsrichter-Konvention
Mittwoch, 11. Februar 2009
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Das UEFA-Exekutivkomitee hat den Beitritt von sieben weiteren nationalen Fußballverbänden in die UEFA-Schiedsrichter-Konvention bewilligt.
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Das UEFA-Exekutivkomitee hat den Beitritt von sieben weiteren nationalen Fußballverbänden in die UEFA-Schiedsrichter-Konvention bewilligt.
Offizielle Bestätigung
Die sieben Nationen - Färöer Inseln, Island, Niederlande, Nordirland, Malta, Slowakei und Schweden - werden Ende März beim UEFA-Kongress in Kopenhagen offiziell der Schiedsrichter-Konvention beitreten. Damit ist das Exekutivkomitee einem Vorschlag des UEFA-Schiedsrichter-Ausschusses gefolgt.
Bonus-Zahlung
Wenn die Verbände das Abkommen unterschreiben, verpflichten sie sich, an einem Entwicklungsprojekt für Schiedsrichter teilzunehmen. Dafür erhalten sie eine Bonuszahlung von 200.000 Schweizer Franken (circa 130.000 Euro) und eine jährliche Ausschüttung in Höhe von 100.000 Schweizer Franken (circa 65.000 Euro), gesetzt den Fall, dass sie die erforderlichen Bedingungen erfüllen.
Zielsetzung
Ziel der Konvention ist es, die Schiedsrichter-Ausbildung zu verbessern, das Image des Schiedsrichters zu fördern und innerhalb der europäischen Verbände für verbesserte Strukturen im Schiedsrichterwesen zu sorgen. Nationale Verbände, welche sich dem Abkommen angeschlossen haben, werden von Schiedsrichter-Experten regelmäßig besucht und erhalten von UEFAs Spezialisten wichtige Unterstützung.
Entstehung
Der Weg zur UEFA-Schiedsrichter-Konvention wurde 2003 geebnet, als eine Schiedsrichter-Prüfung der nationalen Verbände die Wichtigkeit von Verbesserungen in einigen Ländern auf Gebieten wie der Organisation, Anwerbung, Bewertung, Ausbildung junger Schiedsrichter, Ausstattung und Unabhängigkeit des Schiedsrichterwesens ermittelte. Nachdem die Konvention vom UEFA-Kongress in Budapest 2006 genehmigt wurde, waren die Verbände von Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Luxemburg, Norwegen, Schottland, Slowenien und die Schweiz die ersten, welche das Abkommen unterschrieben. Im Dezember folgten mit Österreich, Dänemark und der Republik Irland drei weitere Nationalverbände.