Stellungnahme der UEFA zum finanziellen Fairplay

Die UEFA hat eine Stellungnahme zum finanziellen Fairplay veröffentlicht.

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Das finanzielle Fairplay (FFP) hat die finanzielle Lage im europäischen Klubfußball deutlich verbessert. Vor sieben Jahren verzeichneten die europäischen Vereine Verluste von insgesamt EUR 1,7 Mrd. Das vergangene Jahr endete mit einem Gewinn von EUR 600 Mio. Das FFP ist zweifellos ein Erfolg für den gesamten europäischen Fußball.

Das System gibt einen Rahmen vor, an den sich Vereine, die an UEFA-Wettbewerben teilnehmen möchten, halten müssen. Gleichzeitig verlässt sich die UEFA darauf, dass die Vereine vollständige und wahrheitsgetreue Angaben zu ihrer finanziellen Situation machen. Obwohl sie die erhaltenen Informationen überprüfen kann, geht sie davon aus, dass es sich dabei um eine akkurate Wiedergabe der Klubfinanzen handelt.

Jahr für Jahr überprüft die UEFA, ob die Vereine die Break-even-Vorschrift im Rahmen des FFP über eine jeweils dreijährige Monitoring-Periode hinweg erfüllen. Diese umfasst eine genaue Beurteilung der Finanzlage der Vereine auf Grundlage der von ihnen eingereichten Informationen (basierend auf von einer unabhängigen Stelle geprüften Jahresabschlüssen) sowie zahlreichen Compliance-Audits und Analysen seitens der UEFA (und von externen Prüfern). Werden neue Informationen bekannt, die geprüft werden müssen, nimmt die UEFA dies zum Anlass, die Zahlen zu hinterfragen und Erklärungen, Klarstellungen oder Widerlegungen seitens des betreffenden Vereins zu verlangen.

Sollten neue Angaben Hinweise auf Verstöße in bereits abgeschlossenen Fällen geben, können diese auf der Grundlage einer Entscheidung im jeweiligen Fall neu aufgerollt werden.

Dieses Vorgehen wird für alle Vereine angewendet, die eine UEFA-Lizenz beantragen und an europäischen Klubwettbewerben teilnehmen.

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