Gib COVID-19 keine Chance und befolge die fünf Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und der FIFA, um die Verbreitung der Krankheit zu stoppen.

1. Hände waschen 2. In die Ellenbeuge husten 3. Nicht ins Gesicht fassen 4. Abstand zu Mitmenschen halten 5. Bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben

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COVID-19: Aktueller Stand mit Blick auf die UEFA-Wettbewerbe

Alle offiziellen Informationen der UEFA in Bezug auf die UEFA-Wettbewerbe seit Ausbruch der Pandemie.

©UEFA.com

23. April: Exekutivkomitee genehmigt Richtlinien zu den Zulassungskriterien für die UEFA-Klubwettbewerbe

Das UEFA-Exekutivkomitee ist heute per Videokonferenz zusammengetreten. Es erhielt aktuelle Informationen über die in Kooperation mit der Europäischen Klubvereinigung (ECA), den European Leagues (EL) und der FIFPro Europe zusammengestellten Arbeitsgruppen. Beide Szenarien, die von der Arbeitsgruppe „Spielkalender“ geprüft wurden, sehen vor, dass der Fußball auf nationaler Ebene vor den UEFA-Klubwettbewerben wieder aufgenommen wird. Im einen Fall würden die Wettbewerbe parallel laufen, im anderen müssten die nationalen Wettbewerbe abgeschlossen sein, bevor im August die UEFA-Wettbewerbe wieder aufgenommen würden.

Das Exekutivkomitee wurde über die Arbeit der neu eingesetzten Untergruppe Medizinisches unter Vorsitz von Prof. Dr. Tim Meyer informiert, die sich mit Gesundheitsfragen im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs befasst und mit der ECA und den EL zusammenarbeitet, um auf der bereits von Ligen und Klubs geleisteten Arbeit aufzubauen und diese im Hinblick auf die Ausarbeitung von Richtlinien zu berücksichtigen, welche den besten verfügbaren Gesundheitsempfehlungen entsprechen sollen. Das Exekutivkomitee begrüßte die Einigkeit des europäischen Fußballs und die Tatsache, dass der Gesundheit bei dem Versuch einer Rückkehr zum Spielbetrieb Priorität eingeräumt wird.

Nach Schilderungen des Belgischen und des Schottischen Fußballverbands anerkannte die UEFA-Exekutive die dargestellte Problematik und genehmigte Richtlinien zu den Zulassungskriterien für die UEFA-Klubwettbewerbe 2020/21. Darin wird auf den Grundsatz verwiesen, dass die Zulassung zu UEFA-Klubwettbewerben stets auf dem sportlichen Abschneiden basiert.

Deshalb fordert die UEFA alle Nationalverbände und Ligen eindringlich dazu auf, sämtliche denkbaren Optionen zu prüfen, um alle nationalen Wettbewerbe, in welchen über die Teilnahme an UEFA-Klubwettbewerben entschieden wird, ordnungsgemäß zu Ende zu spielen. Dessen ungeachtet betont die UEFA, dass die Gesundheit von Spielern, Zuschauern und allen übrigen am Fußball Beteiligten sowie der breiten Öffentlichkeit in diesen Zeiten von vorrangigem Interesse bleiben müsse.

Das ideale Szenario, vorausgesetzt, dass die epidemische Lage dies zulässt, sähe so aus, dass die derzeit ausgesetzten nationalen Wettbewerbe zu Ende gespielt werden könnten, sodass sich die Vereine gemäß dem ursprünglich vorgesehenen Modus auf sportlichem Wege für die UEFA-Klubwettbewerbe qualifizieren können. Sollte dies insbesondere aufgrund terminlicher Zwänge nicht möglich sein, bestünde die beste Option darin, die ausgesetzten nationalen Wettbewerbe in einem anderen Format fortzuführen, das gleichwohl eine Qualifikation auf sportlichem Wege ermöglicht.

Trotz maximaler Bemühungen, die nationalen Wettbewerbe zu Ende zu spielen, sind legitime Gründe vorstellbar, aus denen die Nationalverbände bzw. Ligen ihre nationalen Wettbewerbe abbrechen müssen. Hierunter fallen insbesondere:

• ein offizielles Verbot von Sportveranstaltungen, welches dazu führt, dass die nationalen Wettbewerbe nicht bis zu einem bestimmten Datum, das einen zeitgerechten Beginn der neuen Saison ermöglicht, abgeschlossen werden können.

• unüberwindbare wirtschaftliche Probleme, die eine Fortsetzung der Saison aus finanzieller Sicht unmöglich machen, da sie die finanzielle Stabilität des betreffenden nationalen Wettbewerbs und/oder der Vereine langfristig gefährden könnten.

Wird ein nationaler Wettbewerb aus legitimen Gründen unter den oben genannten Voraussetzungen abgebrochen, müsste der betreffende Nationalverband die Vereine, die an den UEFA-Klubwettbewerben 2020/21 teilnehmen dürfen, auf der Grundlage ihres sportlichen Abschneidens in den nationalen Wettbewerben 2019/20 auswählen, wobei Folgendes zu beachten ist:

• Das Auswahlverfahren sollte objektiv und transparent sein und dem Prinzip der Gleichbehandlung Rechnung tragen. Davon abgesehen sollten die Nationalverbände und Ligen über die endgültigen Platzierungen in ihren nationalen Wettbewerben unter Berücksichtigung der spezifischen Umstände des jeweiligen Wettbewerbs entscheiden können.

• Die endgültige Entscheidung darüber, welche Platzierungen zur Teilnahme an den UEFA-Klubwettbewerben berechtigen, sollte von den jeweils zuständigen Stellen auf nationaler Ebene bestätigt werden.

Die UEFA behält sich das Recht vor, einem von einem Nationalverband mit einem abgebrochenen nationalen Wettbewerb vorgeschlagenen Klub die Zulassung zu verweigern oder diese zu überprüfen, wenn:

• der nationale Wettbewerb nicht aus den in diesen UEFA-Richtlinien angeführten Gründen oder aus anderen triftigen Gründen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit abgebrochen wurde;

• der Klub mittels eines Verfahrens ausgewählt wurde, das nicht den Grundsätzen der Objektivität, der Transparenz und der Gleichbehandlung entspricht, sodass nicht davon auszugehen ist, dass sich der Klub auf sportlichem Wege qualifiziert hat;

• die Qualifikation des Klubs in der öffentlichen Wahrnehmung als unfair betrachtet wird.

UEFA EURO 2020

Nach einer umfassenden internen Bewertung sowie eingehenden Diskussionen mit den Partnern hat das UEFA-Exekutivkomitee entschieden, dass die verschobene Endrunde der Fußball-Europameisterschaft weiterhin den Namen UEFA EURO 2020 tragen soll.

So kann die UEFA die ursprüngliche Ausrichtung des Turniers als Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Bestehen der Fußball-Europameisterschaft (1960-2020) beibehalten.

Zudem wird der Name dann für immer als Erinnerung an die geschlossene Reaktion der Fußballfamilie auf die außerordentlichen Umstände der COVID-19-Pandemie und die schwierige Situation, mit der Europa und die Welt im Jahr 2020 konfrontiert waren, dienen.

Diese Entscheidung trägt ferner der Selbstverpflichtung der UEFA Rechnung, ein nachhaltiges Turnier zu veranstalten, indem nicht zusätzlicher Abfall produziert wird. Zum Zeitpunkt der Verschiebung der Endrunde war bereits eine Menge Material mit dem entsprechenden Branding produziert worden, das im Falle einer Namensänderung vernichtet und neu produziert hätte werden müssen.

UEFA-U21-Europameisterschaft

Das Exekutivkomitee wurde darüber informiert, dass bei der Sitzung der Kommission für Nationalmannschaftswettbewerbe am 11. Mai verschiedene Optionen für eine Modifizierung oder Verschiebung der U21-Endrunde 2021 präsentiert und von der Kommission bewertet werden sollen; eine endgültige Entscheidung wird das Exekutivkomitee am 27. Mai 2020 treffen.

Die nächste Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees ist für den 27. Mai 2020 geplant.

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23. April: UEFA Women's EURO auf 2022 verschoben

Das UEFA-Exekutivkomitee hat heute bestätigt, dass die UEFA Women’s EURO 2021 vom 6. bis 31. Juli 2022 in England ausgetragen wird. Ziel ist es, in diesem Zeitraum die ursprünglich vorgesehenen Spielorte beizubehalten.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin sagte zu der Entscheidung: "Als wir die Verschiebung der UEFA EURO 2020 dringend beschließen mussten, hatten wir immer auch die Auswirkungen auf die UEFA Women‘s EURO 2021 vor Augen. Wir haben eine sorgfältige Abwägung sämtlicher Optionen vorgenommen. Bei den Überlegungen stand unser Engagement für das Wachstum des Frauenfußballs stets im Vordergrund. Durch die Verschiebung der UEFA Women’s EURO um ein Jahr stellen wir sicher, dass der Vorzeigewettbewerb des Frauenfußballs das einzige große Turnier des Sommers bleibt und somit seine wohlverdiente Aufmerksamkeit erhält."

Die Verlegung der Frauen-EM-Endrunde folgt auf die Ankündigung der UEFA vom 17. März, dass die UEFA EURO 2020 aufgrund des weltweiten Ausbruchs von COVID-19 im Jahr 2021 stattfinden wird. Die Gesundheit aller Beteiligten steht an erster Stelle für den europäischen Fußballdachverband, der ferner hofft, dass die laufenden nationalen Meisterschaften und europäischen Wettbewerben abgeschlossen werden können. Im Vorfeld wurden ausführliche Gespräche mit den Veranstaltern der Commonwealth Games 2022 in Birmingham geführt. Die UEFA und der Englische Fußballverband (FA) werden weiterhin eng mit den Veranstaltern zusammenarbeiten, um einen ereignisreichen Sommer im Zeichen des Spitzensports zu bieten.

Nadine Keßler, Leiterin der UEFA-Abteilung Frauenfußball, kommentierte den Beschluss: "Gemeinsam mit der FA haben wir uns die alles entscheidende Frage gestellt: Was ist die beste Lösung für den Frauenfußball? Da die Olympischen Spiele nun im Sommer 2021 ausgetragen werden, sind wir überzeugt, dass eine Verschiebung auf das Jahr 2022 im besten Interesse des Turniers, der Spielerinnen, der Fans, unserer Frauenfußballpartner und der Beteiligten in allen Bereichen und auf allen Ebenen des Frauenfußballs ist. Die UEFA Women’s EURO ist Europas größter Frauensport-Event und auch eine der weltweit größten Sportveranstaltungen. Deshalb braucht und verdient sie eine eigene Bühne. Die Entscheidung ermöglicht es uns, ein weltweit beachtetes Turnier auszurichten, die Medienberichterstattung zu maximieren und die Besucherzahlen zu steigern. Auf diese Art werden wir unserem Hauptziel gerecht, die nächste Generation von Spielerinnen zu inspirieren. Die Wahl fiel auch auf das Jahr 2022, um weitere Werbe- und Partneraktivitäten durchführen zu können. Dies wäre aufgrund der großen Anzahl Sportveranstaltungen im Sommer 2021 deutlich schwieriger gewesen. Es ist ein klares Zeichen der Loyalität gegenüber unseren engagierten Partnern, die uns seit unserer Entscheidung, Frauen- und Männerfußball getrennt zu vermarkten, begleiten."

Baroness Sue Campbell, Frauenfußballdirektorin der FA, erklärte: "Als Land und als Fußballverband erfüllt es uns mit Stolz, die UEFA Women’s EURO 2021 ausrichten zu dürfen. Es ist unsere feste Absicht, allen Spielerinnen, Mitarbeitenden und Fans ein einzigartiges Fußballerlebnis zu bieten, wenn wir die Besten des europäischen Frauenfußballs in England begrüßen werden. Das Sportgeschehen muss sich aber entsprechend anpassen, da die Welt vor größeren Herausforderungen als dem Sport steht. In dieser beispiellosen Zeit ist es wichtig zu bekräftigen, dass die öffentliche Gesundheit weiterhin für uns alle absolute Priorität genießt. Nach den Gesprächen mit der UEFA stehen wir daher geschlossen hinter der Entscheidung, die UEFA Women’s EURO 2021 zu verschieben. Wir teilen die Einschätzung, dass diese Entscheidung dem Turnier letztlich zugutekommen wird, da ein eigenes Fenster im Spielkalender geschaffen wird. Nicht zuletzt haben wir alle in dieser fordernden Lage mehr Zeit, eine einmalige Veranstaltung auszurichten, die einer EM-Endrunde im eigenen Land würdig ist. Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt große Fortschritte bei der Turnierplanung gemacht und möchten insbesondere den Austragungsstädten und Stadien für ihr kontinuierliches Engagement und ihre Unterstützung danken. Unser Dank geht auch an die Commonwealth Games Federation für ihre konstruktive Zusammenarbeit bei der Koordinierung der neuen Daten. Wir freuen uns, anlässlich beider Sportveranstaltungen Spitzenleistungen im Frauensport einen passenden Rahmen geben zu können. Der Dialog mit den Städten, Stadien und unseren Partnern wird in den kommenden Monaten fortgesetzt. Es wird darum gehen, 2022 eine Frauen-EM-Endrunde auf heimischem Boden auszurichten, die alle Rekorde bricht. Wir sind davon überzeugt, dass sich das Warten lohnt."

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin fügte hinzu: "Mein Dank gilt der FA, dem lokalen Organisationskomitee und den UEFA-Mitgliedsverbänden, die unsere Überzeugung teilen, dass der Frauenfußball als Ganzes von der Verschiebung des Turniers auf das Jahr 2022 profitieren wird. Die Fußballfamilie tritt einmal mehr mit geeinter Stimme auf. Wir dürfen uns nicht nur 2021, sondern auch 2022 auf einen europäischen Fußballsommer freuen. Wir danken der FIFA und der Commonwealth Games Federation für ihre Zusammenarbeit, in deren Rahmen wir eine Übereinkunft bei den Spieldaten erzielen konnten."

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01. April: UEFA verschiebt alle für Juni geplanten Länderspiele

Im Nachgang zur heutigen Videokonferenz mit den Generalsekretären aller 55 UEFA-Mitgliedsverbände und den Empfehlungen der am 17. März eingesetzten Arbeitsgruppe hat das UEFA-Exekutivkomitee folgende Entscheidungen getroffen:

Wettbewerbsangelegenheiten:

• Alle Männer- und Frauen-Länderspiele, die im Juni 2020 hätten stattfinden sollen, werden bis auf Weiteres verschoben. Hierunter fallen die Playoffs zur UEFA EURO 2020 und die Qualifikationsspiele zur UEFA Women’s EURO 2021 ebenso wie alle übrigen UEFA-Wettbewerbsspiele einschließlich der zentralisierten Freundschaftsländerspiele.

• UEFA-Junioren-Nationalmannschaftswettbewerbe:

(i) Die Endrunde der UEFA-U17-Europameisterschaft im Mai 2020 wird abgesagt.

(ii) Die Endrunde der UEFA-U19-Frauen-Europameisterschaft im Juli 2020 wird abgesagt.

(iii) Die Endrunde der UEFA-U17-Frauen-Europameisterschaft im Mai 2020 wird bis auf Weiteres verschoben (da es sich um ein Qualifikationsturnier für die FIFA-U17-Frauen-Weltmeisterschaft handelt).

(iv) Die Endrunde der UEFA-U19-Europameisterschaft im Juli 2020 wird bis auf Weiteres verschoben (da es sich um ein Qualifikationsturnier für die FIFA-U20-Weltmeisterschaft handelt).

• Die für April 2020 geplante Endphase der UEFA Futsal Champions League wird bis auf Weiteres verschoben.

• Sämtliche Fristen für die UEFA-Klubwettbewerbe 2020/21 werden ebenfalls bis auf Weiteres verschoben, darunter insbesondere jene das Zulassungsverfahren und die Spielerregistrierung betreffend. Die UEFA wird zu gegebener Zeit neue Fristen festsetzen.

Klublizenzierung und finanzielles Fairplay:

Das Exekutivkomitee bekräftigte, dass es weiterhin voll hinter der Klublizenzierung und dem finanziellen Fairplay stehe, war sich jedoch einig, dass unter den aktuellen, außergewöhnlichen Umständen einige besondere Maßnahmen vonnöten seien, um die Arbeit der Mitgliedsverbände und Klubs zu erleichtern.

Es sprach sich dafür aus, den Mitgliedsverbänden mehr Zeit zu geben, das Klublizenzierungsverfahren abzuschließen, bis das Zulassungsverfahren für die nächste UEFA-Klubwettbewerbssaison neu geregelt ist.

In Anbetracht der wachsenden Unsicherheit infolge der derzeitigen, außergewöhnlichen Ereignisse hat das Exekutivkomitee ferner entschieden, die Klublizenzierungsbestimmungen hinsichtlich der Zusammenstellung und Beurteilung der zukunftsbezogenen Finanzinformationen der Klubs auszusetzen. Diese Entscheidung gilt ausschließlich im Zusammenhang mit der Teilnahme an den UEFA-Klubwettbewerben 2020/21.

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30. März: Videokonferenz der UEFA mit den Generalsekretären der Nationalverbände

Die UEFA hat die Generalsekretäre ihrer 55 Mitgliedsverbände zu einer Videokonferenz am Mittwoch, 1. April um 12.00 Uhr MEZ eingeladen, um über die aktuellsten Erkenntnisse der beiden vor zwei Wochen eingesetzten Arbeitsgruppen zu berichten und etwaige Alternativen für die mögliche Neuansetzung von Spielen zu besprechen.

Bei der Sitzung wird ein Überblick über die Entwicklungen in allen UEFA-Nationalmannschafts- und Klubwettbewerben gegeben und es sollen die Fortschritte seitens der FIFA und auf europäischer Ebene mit Blick auf Spielerverträge und das Transfersystem besprochen werden.

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23. März: Verschiebung der UEFA-Klubwettbewerbsendspiele

Aufgrund der COVID-19-Krise in Europa hat die UEFA heute offiziell entschieden, die folgenden, ursprünglich für Mai 2020 angesetzten Spiele zu verschieben:

Endspiel der UEFA Women’s Champions League
Endspiel der UEFA Europa League
Endspiel der UEFA Champions League

Es wurde noch keine Entscheidung bezüglich neuer Spieldaten getroffen. Die Arbeitsgruppe, die letzte Woche im Nachgang zu der von UEFA-Präsident Aleksander Čeferin geleiteten Videokonferenz mit den Interessenträgern des europäischen Fußballs eingesetzt wurde, wird die bestehenden Optionen prüfen und hat bereits mit der Analyse des Spielkalenders begonnen. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

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20. März: UEFA-Futsal-Wettbewerbe werden verschoben

Angesichts der Entwicklung rund um das Coronavirus und die damit verbundenen Reisebeschränkungen in Europa wurden einige Futsal-Turniere bis auf weiteres verschoben.

Alle sieben Qualifikations-Play-offs zur UEFA Futsal EURO 2022 wurden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, momentan ist ein Termin zwischen Juni und Mitte Dezember ins Auge gefasst. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen (für den 14. Mai vorgesehen) wurde auf den 7. Juli verschoben.

Beide Play-off-Begegnungen für die 2020 FIFA Futsal-WM wurden auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, hier wird ein Termin zwischen Juni und Mitte August angepeilt.

Alle Mini-Turniere der Vorrunde zur UEFA Women’s Futsal EURO 2021 wurden ebenfalls auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, hier soll nun zwischen Juni und September gespielt werden.

Informationen zur Verlegung der Endrunde der UEFA Futsal Champions League 2019/20 gab es Anfang dieser Woche.

Weitere Infos zur Neuansetzung dieser Turniere/Spiele folgen zu gegebener Zeit.

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17. März: UEFA verschiebt EURO 2020 um zwölf Monate

Die UEFA hat heute die Verschiebung ihres wichtigsten Nationalmannschaftswettbewerbs, der EURO 2020, bekanntgegeben, die im Juni und Juli dieses Jahres hätte stattfinden sollen. Die Gesundheit aller Beteiligten hat höchste Priorität und es soll vermieden werden, dass die in die Ausrichtung von Spielen involvierten nationalen Behörden unnötig unter Druck gesetzt werden. Durch diese Verschiebung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass alle nationalen Wettbewerbe, die derzeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie unterbrochen sind, abgeschlossen werden können.

Sämtliche UEFA-Wettbewerbe und -Spiele (einschließlich Freundschaftsspielen) für Vereins- und Nationalmannschaften (Männer und Frauen) sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Die Playoffs zur EURO 2020 und die Freundschaftsländerspiele, die Ende März angesetzt waren, werden nun vorbehaltlich einer Lagebeurteilung in der Länderspielperiode Anfang Juni ausgetragen.

Es wurde eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Vertretern von Ligen und Klubs eingesetzt, die erörtern soll, wie die laufende Saison zu Ende gespielt werden kann und welche sonstigen Konsequenzen die heute getroffenen Entscheidungen nach sich ziehen.

Den heutigen Beschlüssen des UEFA-Exekutivkomitees gingen Videokonferenzen mit den Präsidenten und Generalsekretären der 55 UEFA-Mitgliedsverbände sowie Vertretern der Europäischen Klubvereinigung (ECA), European Leagues und FIFPro Europe voraus; UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hatte die Sitzungen mit dem Ziel einberufen, einen kohärenten Plan angesichts der sich infolge der Ausbreitung des Coronavirus in Europa häufenden Spielabsagen zu fassen.

Bei der Bekanntgabe dieser Entscheidungen sagte Aleksander Čeferin:

„Wir sind die Führungsinstanz eines Sports, der für viele Menschen ein echtes Lebenselixier bedeutet, aber jetzt vor einem unsichtbaren und schnellen Gegner kapitulieren musste. In Zeiten wie diesen muss die Fußballgemeinde Verantwortung, Einheit, Solidarität und Uneigennützigkeit an den Tag legen.

Die Gesundheit von Fans, Mitarbeitenden und Spielern muss unsere höchste Priorität sein; in diesem Sinne hat die UEFA eine Reihe von Optionen geprüft, wie die laufende Saison sicher abgeschlossen werden kann, und die Reaktion meiner Kollegen im gesamten europäischen Fußball erfüllt mich mit Stolz. Es herrschte ein aufrichtiger Geist der Zusammenarbeit; alle Beteiligen haben anerkannt, dass sie Opfer bringen müssen, um insgesamt das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Es war wichtig, dass die UEFA als Dachverband des europäischen Fußballs diesen Prozess angeführt und das größte Opfer gebracht hat. Die Verschiebung der EURO 2020 ist für die UEFA mit gewaltigen Kosten verbunden, doch wir werden unser Bestes tun, um sicherzustellen, dass die so wichtige Finanzierung des Breiten- und Frauenfußballs sowie der allgemeinen Fußballentwicklung in unseren 55 Mitgliedsländern aufrechterhalten wird. Ideale zählen mehr als Gewinne – von diesem Prinzip haben wir uns leiten lassen und eine Entscheidung zum Wohle des gesamten europäischen Fußballs getroffen.

Der Fußball ist ein mitreißender und bedeutender gesellschaftlicher Faktor. Ein europaweites Fußballfest mit leeren Stadien, verwaisten Fanzonen und einem Kontinent unter Quarantäne ist eine bedrückende Vorstellung; das 60-jährige Bestehen der Fußball-Europameisterschaft unter diesen Umständen zu begehen, kam für uns nicht in Frage.

Ich danke der Europäischen Klubvereinigung, den European Leagues und der FIFPro Europe für ihren großartigen Einsatz und die heutige Zusammenarbeit. Ich möchte auch von ganzem Herzen den 55 europäischen Nationalverbänden, ihren Präsidenten und Generalsekretären sowie meinen Kollegen im Exekutivkomitee für ihre Unterstützung und Weitsicht danken. Über die Einzelheiten wird in den kommenden Wochen entschieden, doch die grundsätzlichen Entscheidungen sind getroffen, was einen wesentlichen Schritt nach vorne bedeutet. Wir alle haben heute Führungsverantwortung gezeigt, ebenso wie Solidarität und Einheit. Ideale zählen mehr als Gewinne. Diesen Beweis haben wir heute erbracht.

Ich möchte auch Alejandro Domínguez und der CONMEBOL danken, die sich bereit erklärt haben, die Copa América 2020 zu verschieben; sie haben damit der Verlegung der EURO 2020 Rechnung getragen und sind der Empfehlung der internationalen Gesundheitsorganisationen gefolgt, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Dies bedeutet, dass die Vereine und Ligen in Europa mit Blick auf die Verfügbarkeit ihrer Spieler so wenig wie möglich beeinträchtigt sein werden. Diese gemeinsamen Bemühungen und insbesondere die in gegenseitiger Absprache getroffene, verantwortungsvolle Entscheidung wird von der gesamten europäischen Fußballgemeinde sehr geschätzt.

Ich möchte auch der FIFA und ihrem Präsidenten Gianni Infantino danken, der darauf hingewiesen hat, dass die FIFA alles unternehmen werde, damit der neue Spielkalender funktioniert. Angesichts dieser Krise hat sich der Fußball von seiner besten Seite gezeigt und Offenheit, Solidarität und Toleranz bewiesen.“

Die UEFA EURO 2020 hätte vom 12. Juni bis 12. Juli 2020 in zwölf europäischen Städten stattfinden sollen. Der vorgeschlagene neue Austragungstermin ist 11. Juni bis 11. Juli 2021. Die UEFA möchte Inhabern von Tickets und Hospitality-Paketen, die das Turnier 2021 nicht besuchen können, versichern, dass der Nennwert ihrer Eintrittskarten bzw. Pakete vollständig erstattet wird. Aktuelle Ticketinhaber werden innerhalb des nächsten Monats per E-Mail und auf euro2020.com/tickets über das weitere Vorgehen und das Rückerstattungsverfahren informiert.

Entscheidungen über die Termine anderer Klub- und Nationalmannschaftswettbewerbe der Männer und Frauen werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

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13. März: Alle Spiele der UEFA-Wettbewerbe in dieser Woche verschoben

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus in Europa und der von verschiedenen Regierungen verhängten Maßnahmen werden sämtliche UEFA-Klubwettbewerbsspiele in dieser Woche verschoben.

Dazu zählen die verbleibenden Achtelfinal-Rückspiele in der UEFA Champions League am 17. und 18. März, sämtliche am 19. März geplanten Achtelfinal-Rückspiele in der UEFA Europa League sowie alle am 17. und 18. März angesetzten Viertelfinalbegegnungen in der UEFA Youth League.

Entscheidungen über die Neuansetzung dieser Spiele werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Die Auslosung der Viertelfinalpaarungen der UEFA Champions League und der UEFA Europa League, die am 20. März hätte stattfinden sollen, wurde als Folge dieser Entscheidung ebenfalls verschoben.

Die UEFA hat Vertreter ihrer 55 Mitgliedsverbände, die Vorstände der Europäischen Klubvereinigung und der European Leagues sowie einen Vertreter der FIFPro zu einer Videokonferenz am Dienstag, 17. März eingeladen, um die Reaktion des europäischen Fußballs auf die Ausbreitung des Coronavirus zu koordinieren.

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12. März: UEFA beruft Treffen mit den Interessenträgern des europäischen Fußballs ein

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus in Europa und der veränderten Lagebeurteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die UEFA heute Vertreter ihrer 55 Mitgliedsverbände, die Vorstände der Europäischen Klubvereinigung und der European Leagues sowie einen Vertreter der FIFPro eingeladen, am Dienstag, 17. März an einer Videokonferenz teilzunehmen, um die Reaktion des europäischen Fußballs auf die Ausbreitung des Coronavirus zu besprechen.

Die Gespräche betreffen alle nationalen und europäischen Wettbewerbe, einschließlich der EURO 2020.

Weitere Informationen werden im Anschluss an diese Gespräche bekanntgegeben.

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12. März: Eliterunde aller Juniorenturniere abgesagt

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus in Europa und der von verschiedenen Regierungen verhängten Reisebeschränkungen werden alle Eliterunden-Miniturniere der U17- und U19-EM sowie der U17- und U19-Frauen-EM, die zwischen dem 14. März und 14. April 2020 stattfinden sollten, verschoben.

Dabei handelt es sich um eine allgemeine Vorsichtsmaßnahme, um zu verhindern, dass Spielerinnen und Spieler, die zu einem Großteil noch minderjährig sind, im Fall von Sperr- oder Quarantänemaßnahmen seitens der Regierungen der Austragungsländer von ihren Familien getrennt werden.

Informationen zur Neuansetzung dieser Wettbewerbe werden nach einer eingehenden Analyse der Alternativen zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

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