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Zwei österreichische WM-Helden von 1954 verstorben

Österreich hat diese Woche zwei seiner erfolgreichsten Spieler verloren: Am Dienstag starb Theodor „Turl“ Wagner im Alter von 92 Jahren, am Donnerstag Alfred Körner mit 93 Jahren.

Alfred Körner.
Alfred Körner. ©Red Ring Shots

Beide gehörten der ÖFB-Auswahl an, die bei der WM-Endrunde 1954 in der Schweiz das Halbfinale erreichte und mit dem dritten Platz den bis heute größten Erfolg in der Geschichte des österreichischen Fußballs feierte.

Beim legendären 7:5-Sieg über die Schweiz im Viertelfinale zeichnete sich Wagner als dreifacher Torschütze aus und auch Körner steuerte zwei Treffer bei – die Partie hält noch immer den Rekord für die meisten Tore in einem WM-Endrundenspiel. Alfred Teinitzer ist somit das einzige noch lebende Mitglied der damaligen Mannschaft.

Theodor „Turl“ Wagner.
Theodor „Turl“ Wagner.©ORF

Theodor Wagner wurde am 6. August 1927 in Wien geboren. 1947 wurde der Stürmer mit Wacker Wien österreichischer Meister. Er trug 46 Mal das Trikot der ÖFB-Auswahl und erzielte dabei 22 Tore.

„Einer der Vertreter einer goldenen österreichischen Fußballgeneration ist von uns gegangen. Ich danke Turl Wagner für die großen Leistungen, die er für unseren Sport erbracht hat. Wir werden ihn stets in ehrendem Andenken bewahren“, sagte ÖFB-Präsident Leo Windtner.

Alfred Körner, der den Beinamen „Körner II“ erhielt, damit man ihn von seinem älteren und ebenso erfolgreichen Bruder Robert („Körner I“) unterscheiden konnte, wurde am 14. Februar 1926 in Wien geboren. In 47 Länderspielen für Österreich erzielte er 15 Tore. Er bestritt auch die WM-Endrunde 1958 in Schweden und gewann mit Rapid Wien sieben Mal die österreichische Meisterschaft.

„Eine weitere Galionsfigur einer großen österreichischen Fußball-Ära hat uns verlassen“, so Leo Windtner. „Unvergessen sind unter anderem seine beiden WM-Teilnahmen 1954 und 1958. Mit Alfred Körner geht eine der größten ÖFB-Legenden. Er wird bei uns immer einen Ehrenplatz einnehmen.

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