Nilsson in Schweden wiedergewählt

Nach seiner Wiederwahl als Präsident des Schwedischen Fußballverbands (SvFF) für eine zweijährige Amtszeit hat Karl-Erik Nilsson die Erfolge der schwedischen Männer- und Frauennationalmannschaften hervorgehoben und Pläne vorgestellt, wie der Fußball in Schweden noch inklusiver werden soll.

Der schwedische Verbandspräsident Karl-Erik Nilsson.
Der schwedische Verbandspräsident Karl-Erik Nilsson. ©Bildbyrån

Karl-Erik Nilsson ist per Akklamation für weitere zwei Jahre als Präsident des Schwedischen Fußballverbands (SvFF) wiedergewählt worden.

In seiner Ansprache vor der SvFF-Generalversammlung wies Nilsson, der auch erster Vizepräsident der UEFA ist, auf die sportlichen Erfolge der schwedischen Männer- und Frauennationalmannschaften hin und plädierte dafür, den Fußball noch inklusiver für Frauen und Minderheiten zu machen.

Rückblickend auf die Viertelfinalqualifikation Schwedens bei der FIFA-WM 2018 in Russland sagte der ehemalige FIFA-Schiedsrichter, der seit 2012 Verbandspräsident ist: „Das Team von Janne Andersson hat eine Fußballeuphorie entfacht und man hatte den Eindruck, als ob ganz Schweden während der WM unser gelbes Trikot trug. Ein zusätzlicher Nutzen aus dieser erfolgreichen WM ist das sehr gute finanzielle Ergebnis, das dem gesamten schwedischen Fußball zugutekommt.“

Die schwedischen Frauen haben sich ihrerseits für die FIFA-Frauen-WM im Sommer 2019 in Frankreich qualifiziert. „Ich bin sicher, dass die Teamführung und die Spielerinnen mehr wollen und ein gutes Ergebnis erzielen können“, so Nilsson.

Nilsson präsentierte auch die Ziele des Verbands im Bereich des Frauenfußballs. „Plus 10 000 ist eine landesweite Initiative zur Rekrutierung von 10 000 Trainerinnen und Betreuerinnen bis 2022“, erklärte der frisch wiedergewählte SvFF-Präsident, und wies stolz auf die ermutigenden Ergebnisse eines neuen Berichts über die Rolle des Fußballs in der schwedischen Gesellschaft hin, der „einen sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Nutzen“ mit sich bringe.

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