Neue Amtszeit für Paul Philipp in Luxemburg

Paul Philipp ist für eine fünfte Amtszeit als Präsident des Luxemburgischen Fußballverbands (FLF) wiedergewählt worden und bleibt damit für weitere vier Jahre Hauptverantwortlicher des Fußballs im Großherzogtum.

Paul Philipp steht vor seiner fünften Amtszeit als FLF-Präsident.
Paul Philipp steht vor seiner fünften Amtszeit als FLF-Präsident. ©FuPa/FLF

Paul Philipp steht nach seiner Wiederwahl am vergangenen Samstag vor seiner fünften Amtszeit als Präsident des Luxemburgischen Fußballverbands (FLF). Bei der 100. Generalversammlung der FLF in Dommeldingen wurde Philipp, der 2004 erstmals zum Präsidenten gewählt worden war, per Akklamation für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt.

Philipp verbrachte den Großteil seiner aktiven Karriere in Belgien – von Avenir Beggen wechselte er zu Royale Union Saint-Gilloise, bevor er für Standard Lüttich und Sporting Charleroi spielte; ausklingen ließ er seine Karriere bei seinem Stammverein Avenir Beggen, wo er 1985 zum zweiten Mal Luxemburger Meister wurde und danach seine Fußballschuhe an den Nagel hängte. Von 1968 bis 1982 stand er zudem 54 Mal für die luxemburgische Nationalelf im Einsatz, für die er vier Tore erzielte. Nach seinem Rücktritt als Spieler wurde er Trainer der Nationalmannschaft, die er 16 Jahre lang, bis 2001, betreute.

Für den Luxemburgischen Fußballverband stehen die Fußballentwicklung und die Nachwuchsförderung an erster Stelle. Dieses langfristige Engagement trägt Früchte, wie die Qualifikation von F91 Düdelingen für die UEFA Europa League 2018/19 zeigt – zum ersten Mal überhaupt ist ein Luxemburger Verein in der Gruppenphase eines europäischen Klubwettbewerbs mit von der Partie. Darüber hinaus führt das Nationalteam derzeit seine Gruppe in der D-Liga der UEFA Nations League nach drei Siegen aus vier Spielen an.

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