Einführung des Videoassistenten in der UEFA Champions League 2019/20

Bei seiner heutigen Sitzung im schweizerischen Nyon traf das UEFA-Exekutivkomitee eine Reihe von Entscheidungen zu verschiedenen UEFA-Wettbewerben.

Das UEFA-Exekutivkomitee bei seiner Sitzung in Nyon.
Das UEFA-Exekutivkomitee bei seiner Sitzung in Nyon. ©UEFA

031 - Auslosungsverfahren für European Qualifiers und Endphase der UEFA Nations League genehmigt

Bei seiner heutigen Sitzung im Haus des europäischen Fußballs in Nyon hat das UEFA-Exekutivkomitee beschlossen, in der UEFA Champions League den Videoassistenten (VAR) zur Saison 2019/20 ab den Playoffs (im August 2019) einzuführen. Ferner soll der Videoassistent auch im UEFA-Superpokal 2019 zum Einsatz kommen. Die UEFA plant, das VAR-System in der Folge schrittweise auszuweiten und bei der EM-Endrunde 2020, in der UEFA Europa League 2020/21 (ab der Gruppenphase) sowie in der Endphase der UEFA Nations League 2021 anzuwenden. 
 
UEFA-Präsident Aleksander Čeferin begründete diese Entscheidung wie folgt:

„Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Einführung des Videoassistenten im August 2019 genügend Zeit haben werden, ein stabiles System zu errichten und die Schiedsrichter entsprechend zu schulen, um eine wirkungsvolle und erfolgreiche Umsetzung des VAR in der UEFA Champions League als Königsklasse der Klubwettbewerbe gewährleisten zu können.“
 
Des Weiteren wurde das Verfahren für die Auslosung der European Qualifiers 2020 genehmigt, die am 2. Dezember 2018 um 11.00 Uhr Ortszeit im Convention Centre in Dublin stattfinden wird. Aus den zehn Fünfer- bzw. Sechsergruppen werden 20 Endrundenteilnehmer hervorgehen; die verbleibenden vier Startplätze werden über die Playoffs vergeben, deren Teilnehmer anhand der Resultate in der UEFA Nations League bestimmt werden.

Das Auslosungsverfahren für die erste Endphase der UEFA Nations League 2019, an der vier Mannschaften teilnehmen werden, wurde ebenfalls genehmigt. Die Auslosung wird am 3. Dezember 2018 in Dublin durchgeführt.

Das UEFA-Exekutivkomitee bestimmte ferner das portugiesische Gondomar zum Austragungsort der ersten UEFA Women‘s Futsal EURO 2019, die vom 14. bis 17. Februar 2019 stattfinden wird. Das Turnier, für das sich die Mannschaften aus Portugal, Russland, Spanien und der Ukraine qualifiziert haben, besteht aus zwei Halbfinalbegegnungen, einem Spiel um den dritten Platz und dem Endspiel. 

Die erste Ausgabe der UEFA-U19-Futsal-EM-Endrunde wurde an Lettland vergeben. Einschließlich des Gastgebers nehmen acht Teams daran teil, die im September 2019 in zwei Vierergruppen mit anschließendem Halbfinale und Finale um den Titel kämpfen werden. 

Schließlich wurde der Kosovarische Fußballverband als neues Mitglied in die UEFA-Schiedsrichterkonvention aufgenommen.

Die Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees wird am Nachmittag mit der Wahl des Ausrichters der UEFA EURO 2024 fortgesetzt.

Die nächste Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees findet am 3. Dezember 2018 in der irischen Hauptstadt Dublin statt.

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