Virtuelles Treffen mit Champions-League-Stars für Kinder und Jugendliche

Dank der UEFA-Stiftung für Kinder und Mastercard können Kinder und Jugendliche mit lebensbedrohlichen Krankheiten die Champions-League-Stars virtuell treffen.

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Spielerbegleitkinder aus Deutschland, England, Italien und Spanien erhalten die Möglichkeit, während der Endrunde der UEFA Champions League einige der weltbesten Fußballer virtuell zu treffen. Vor dem Halbfinale zwischen RB Leipzig und Paris Saint-Germain am vergangenen Dienstag konnten sich bereits zwei von ihnen mit Kylian Mbappé und Ángel Di María austauschen, und vor dem Finale am Sonntag ist ein weiteres virtuelles Treffen geplant. Die Initiative wurde vom Champions-League-Partner Mastercard und der UEFA-Stiftung für Kinder ins Leben gerufen, welche die jungen Menschen ausgewählt hat, die im Estádio do Sport Lisboa e Benfica in Lissabon zugeschaltet werden.

Ruby Wilson und Annika Wein waren die beiden Auserwählten, die vor dem Halbfinale zwischen Leipzig und PSG die Spieler begrüßen und mit ihnen sprechen konnten, als diese das Stadion betraten. Die 10-jährige Ruby, ein fußballverrücktes Mädchen aus der nordostenglischen Stadt Sunderland, muss sich derzeit einer Chemotherapie unterziehen, während die 11-jährige Annika Wein in einer Frankfurter Klinik wegen ihrer Krebserkrankung behandelt wird.

„Wow! Diesen Tag werde ich mein Leben lang nicht vergessen! Vielen Dank!“, sagte Ruby, als sie erfuhr, dass sie für die Aktion ausgewählt wurde. „Nachdem mir der Arzt kürzlich gesagt hat, dass ich vielleicht nie mehr Fußball spielen kann, habe ich mich so sehr über diese Nachricht gefreut! Ich werde diesen Tag nie vergessen.“ „Danke, danke, danke!“, sagte Annika. „Ich habe mich richtig darauf gefreut, den Spielern zuwinken zu können. Und ich liebe mein neues Fußballoutfit – es sieht toll aus! Nochmal vielen Dank.“

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UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, der auch Vorsitzender des Stiftungsrats der UEFA-Stiftung für Kinder ist, sprach ebenfalls mit Annika und Ruby. Beide Kinder wurden von der UEFA-Stiftung aus Projekten ausgewählt, die in Europa gemeinsam mit anderen Organisationen verwirklicht werden. Ruby ist Mitglied der Newcastle United Foundation, die Kinder mit Behinderung unterstützt, während Annika in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin behandelt wird, die Teil des Universitätsklinikums Frankfurt ist.

Nicoló aus Italien, ein eifriger Sammler von Panini-Stickern und leidenschaftlicher Leser von Sportzeitungen, wird vor dem Endspiel die Spieler der beiden Finalisten treffen können. Er leidet an einer schweren kognitiven Beeinträchtigung und wurde von der Mailänder Stiftung „Play for Change“ als Begleitkind ausgewählt. Neben Nicoló wird Amir Korkar Garcia die Finalisten beim Betreten des Stadions begrüßen – Amir lebt mit Down-Syndrom und unterzieht sich zurzeit einer Krebsbehandlung im Krankenhaus Vall d’Hebron in Barcelona, das von der Eric-Abidal-Stiftung unterstützt wird, die sich für krebskranke Kinder einsetzt.

Die UEFA-Stiftung für Kinder unterstützt zahlreiche Partner auf der ganzen Welt, um das Leben von Kindern durch Sport und Bildung zu verbessern.
Die UEFA-Stiftung für Kinder unterstützt zahlreiche Partner auf der ganzen Welt, um das Leben von Kindern durch Sport und Bildung zu verbessern.UEFA

„Die UEFA-Stiftung freut sich sehr, eine solch wunderbare Initiative zu unterstützen“, sagte Urs Kluser, Generalsekretär der UEFA-Stiftung für Kinder. „Kinder in Krankenhäusern erhalten kaum je die Chance, bei so etwas mitzumachen – es war wunderbar, ihre strahlenden Gesichter zu sehen, als sie die Spieler im Stadion begrüßt haben. Wir bedanken uns bei unseren Partnern, die dies möglich gemacht haben – die Newcastle United Foundation und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt. Und schließlich geht ein großer Dank an unseren langjährigen Sponsor Mastercard, der die UEFA Champions League seit über 25 Jahren unterstützt. Gemeinsam konnten wir Ruby und Annika dieses einmalige Erlebnis bieten.“

Mastercard ist seit über einem Vierteljahrhundert ein engagierter Partner der UEFA Champions League und hat mit seinem Programm für Spielerbegleitkinder zahlreichen jungen Menschen aus der ganzen Welt unvergessliche Momente beschert. Für den diesjährigen Wettbewerb sah sich das Unternehmen aufgrund der COVID-19-Pandemie allerdings gezwungen, sein Programm umzustellen.

„Seit Beginn der Pandemie haben wir uns auf die Menschen konzentriert und mussten daher von physischen auf virtuelle Erlebnisse umstellen, um unseren veränderten Lebensumständen Rechnung zu tragen“, sagte Jeannette Liendo, Senior Vice President Marketing and Communications von Mastercard Europe. „Beim diesjährigen Halbfinale hatten Ruby und Annika als erste Spielerbegleitkinder überhaupt die Gelegenheit, sich live mit den Spielern von Paris Saint-Germain und RB Leipzig auszutauschen, als diese im Stadion ankamen. Beim Finale der UEFA Champions League wartet auch auf Nicoló und Amir ein unvergessliches Erlebnis, wenn sie die Spieler von Bayern München und Paris Saint-Germain begrüßen dürfen. Als Unternehmen, das die Grenzen technischer Innovationen auslotet, hoffen wir, dass die Rückkehr der UEFA Champions League für unsere Spielerbegleitkinder zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Wir sind sehr stolz darauf, im Jahr 2020 unser erstes digitales Programm für die Spielerbegleitkinder auf den Weg zu bringen.“