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Lobeshymnen für Spaniens Stürmer Pedro

Nach seinem ersten Dreierpack für die spanische A-Nationalmannschaft brach Pedro Rodríguez nicht in Euphorie aus, sondern war einfach zufrieden mit dem Sieg in Belarus.

Pedro Rodríguez (ganz links) wird nach einem seiner drei Tore gefeiert
Pedro Rodríguez (ganz links) wird nach einem seiner drei Tore gefeiert ©AFP/Getty Images

Pedro Rodríguez hat beim 4:0-Sieg gegen Belarus in der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft zwar seinen ersten Dreierpack für die spanische A-Nationalmannschaft erzielt, war anschließend aber einfach nur glücklich, dass sein Team vor dem Spitzenspiel am Dienstag gegen Frankreich die drei Punkte geholt hat.

Vicente del Bosques Truppe ließ auf den knappen Erfolg in Georgien im letzten Monat einen weiteren Auswärtssieg folgen und geriet dabei kaum in Bedrängnis. Nach den drei Treffern von Pedro und dem Tor von Jordi Alba gehen die Spanier nun mit einer breiten Brust in die Partie gegen Les Bleus.

"Es war ein gutes Spiel von unserer Mannschaft und mit dem Spiel gegen Frankreich am Dienstag im Hinterkopf war es wichtig, dass wir hier heute nicht gepatzt haben", erklärte der Angreifer des FC Barcelona. "Das war mein erster Dreierpack und natürlich freue ich mich darüber, aber was mich noch glücklicher macht, ist das Ergebnis."

Der 25-Jährige, der auch schon beim 5:0-Testspielsieg gegen Saudi-Arabien im letzten Monat zweimal erfolgreich war, wurde in Spanien nach mehreren starken Leistungen für Verein und Nationalteam in den höchsten Tönen gelobt. Der Mann von den Kanarischen Inseln ist derweil einfach nur glücklich, zu einer besonders talentierten Gruppe von Spielern zu gehören.

"Wir alle fühlen uns wichtig und jeder von uns weiß, dass wir einen Vorteil aus unseren Möglichkeiten ziehen müssen", sagte er. "Manchmal sieht es so aus, als würden die Tore von alleine fallen, das habe ich heute Abend glücklicherweise erleben dürfen."

Auch del Bosque war voll des Lobes für seinen Angreifer, der in Minsk ein wichtiger Bestandteil seiner taktischen Ausrichtung war. "Pedro spielt sehr gut bei seinem Klub", sagte der Trainer. "Er ist frisch, dynamisch und spielt mit der nötigen offensiven Aggressivität, die manchmal unserer Tendenz entgegen wirkt, den Ball zu lange laufen zu lassen."

"Er war heute Abend sehr selbstbewusst in der Offensive. Wir haben entschieden, mit Cesc Fàbregas und Santi Cazorla zu spielen, mit Pedro als vorderstem Mann dieses Trios. Das hat unser Spiel sehr viel variabler gemacht."