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Meinert freut sich auf Finale gegen Norwegen

Bundestrainerin Maren Meinert war zwar mit dem Erreichen des Endspiels durch das 3:1 gegen die Schweiz zufrieden, warnte aber davor, im Endspiel gegen Norwegen wieder so viele Chancen zu vergeben.

Lena Lotzen bejubelt ihr Tor zum 3:1
Lena Lotzen bejubelt ihr Tor zum 3:1 ©Sportsfile

Obwohl Maren Meinert die mangelnde Chancenverwertung beklagte, war die Trainerin der deutschen Nationalmannschaft froh, dass ihr Team mit einem 3:1 gegen die Schweiz ins Finale eingezogen ist, in dem es am Samstag wieder gegen Norwegen geht.

Maren Meinert, Bundestrainerin
Ich bin zufrieden, dass wir das Endspiel erreicht haben. Das ist uns seit vier Jahren nicht mehr gelungen, deshalb ist das für uns ein großartiges Ergebnis. Es war ein gutes Spiel, ein hartes Spiel, aber es war erfreulich für die Fans, die den Weg hierher gefunden haben, um uns zu sehen.

Es war beunruhigend, weil die Schweiz gefährlich war, besonders ihre Nummer 9 [Cora Canetta], und in Spielen wie diesem macht man sich immer Gedanken darüber, dass sie bei Freistößen und Standards gefährlich sein könnten. In Zeiten wie diesen trauert man den Chancen, die man verpasst hat, hinterher, und wir habe heute Abend eine Menge vergeben. Ich bin nicht sicher, ob wir in der Lage sein werden, noch sehr viele Spiele zu gewinnen, wenn wir so viele Möglichkeiten vergeben.

Ich hoffe, das Ergebnis aus dem ersten Spiel wiederholen zu können, aber ich glaube nicht, dass es diesmal so einfach wird, denn seitdem hat Norwegen ein gutes Turnier gespielt. Doch ich freue mich drauf, weil es für uns wichtig ist, im Finale zu stehen, und ich denke, dass Norwegen ein würdiger Gegner ist.

Der Grund, warum ich Eunice Beckmann ausgewechselt habe, war, dass sie recht müde war, und ich denke, dass wir frische Beine auf dem Platz brauchten. Ich hoffe, dass sie im Endspiel schon früh ein Tor schießt, was ihr Selbstvertrauen geben wird, abermals zu treffen.

Yannick Schwery, Trainer der Schweiz
Ich möchte Deutschland gratulieren, das heute Abend ein großartiges Spiel bestritten hat und verdient ins Endspiel eingezogen ist. Ich möchte aber auch unsere Torhüterin [Pascale Küffer] loben, die wieder einmal ein fantastisches Spiel gezeigt hat. Ich denke, dass sie die beste Torhüterin im gesamten Turnier war. Cora Canetta hat uns mit einem außergewöhnlichen Tor zurück ins Spiel gebracht, und wir erhofften uns in der zweiten Halbzeit ein weiteres von ihr, aber das haben wir nicht geschafft.

Der Plan war es, mit fünf Spielerinnen im Mittelfeld zu agieren, um die deutschen Mittelfeldspielerinnen zu binden und sie dann mit langen und hohen Bällen für Canetta zu schlagen. Unglücklicherweise hat Deutschland die Bälle schnell wieder erobert, sodass Canetta vorn isoliert war.

Wir sind nicht gut genug, den Ball so gut laufen zu lassen wie Deutschland, deshalb hatten wir einen anderen Plan. Es war enttäuschend, denn als Schweizer Trainer möchte ich jedes Turnier gewinnen, bei dem ich dabei bin. Aber wenigstens sind wir ins Halbfinale eingezogen und haben uns dadurch für die Weltmeisterschaft [FIFA-U20-WM für Frauen] qualifiziert, und ich freue mich, dort mit ihnen anzutreten.