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Degrange ist stolz und glücklich

Trainer Jean-Michel Degrange zeigte sich gegenüber UEFA.com "stolz und glücklich" über den zweiten Triumph der Französinnen. Er habe aber auch an den Erfolg geglaubt, so Degrange.

Während die Französinnen feiern, ist Jordan Nobbs enttäuscht
Während die Französinnen feiern, ist Jordan Nobbs enttäuscht ©Sportsfile

Frankreichs Trainer Jean-Michel Degrange sagte gegenüber UEFA.com, dass er daran geglaubt habe, dass sein Team den Titel bei der UEFA-U19-EM der Frauen gewinnen könne. Der "stolze und glückliche" Coach schaut bereits nach vorn und hofft, dass der Triumph nicht das Ende, sondern den Beginn einer erfolgreichen Zeit markiert. Das hofft auch die englische Trainerin Mo Marley, die den verdienten 2:1-Erfolg der Französinnen anerkannte. Sie blickt bereits voraus auf die FIFA-U20-WM für Frauen im kommenden Monat.

Jean-Michel Degrange, Frankreichs Trainer
Es ist ein Vergnügen, diesen Pokal in die Höhe zu halten. Im letzten Jahr sind wir noch knapp gescheitert. Diesmal konnten wir auch den letzten Schritt tun. Ich freue mich sehr für die Mädchen und den französischen Frauen-Fußball. Ich hoffe, dass wir uns mit diesem Titel im Rücken noch weiter verbessern können.

Vor allem fühle ich mich stolz und glücklich. Ich freue mich für die Mannschaft, die ein schweres Spiel gegen starke Engländerinnen gewonnen hat. Ich habe das vorher nicht öffentlich gesagt, doch ich habe seit Beginn dieser Saison an den Titel für dieses Team geglaubt. Schon beim ersten Training im August 2009 haben wir uns dieses Ziel gesetzt. Jetzt haben wir es erreicht.

Mo Marley, Englands Trainerin
Wir wissen, dass sich die Französinnen jetzt großartig fühlen werden. Wir suchen keine Ausreden, sie haben verdient gewonnen. Es ist schön für die Mädchen, das zu erleben, was wir schon erlebt haben. Wir hatten zuletzt viele Höhen und Tiefen. Ich hoffe, dass wir von nun an mehr Höhen als Tiefen haben werden.

[Rebecca Spencer und Lucia Bronze] waren maßgeblich an unserem Titelgewinn im letzten Jahr beteiligt. Die Mädchen müssen aber wissen, dass man mit solchen [Fehlern] kein Finale gewinnen kann. In zehn Tagen beginnen wir mit den Vorbereitungen auf die WM. Dort können wir die Lehren aus unserem Abschneiden hier ziehen. Die Silbermedaille fühlt sich nicht so gut an wie die Goldmedaille, die wir im letzten Jahr gewonnen haben. Wir haben aber bislang nach Rückschlägen immer zurückgeschlagen.