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Schwere Niederlage für Titelverteidiger Italien

Deutschlands Dzsenifer Marozsan und die Isländerin Fanndis Fridriksdóttir erzielten zum Auftakt der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA-U19-EM für Frauen jeweils drei Tore. Titelverteidiger Italien unterlag der Schweiz.

Dzsenifer Marozsan (Deutschland) steuerte gegen Russland drei Treffer bei
Dzsenifer Marozsan (Deutschland) steuerte gegen Russland drei Treffer bei ©Getty Images

Deutschlands Dzsenifer Marozsan und die Isländerin Fanndis Fridriksdóttir konnten zum Auftakt der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen mit jeweils drei Toren glänzen. Titelverteidiger Italien musste eine schwere Schlappe gegen die Schweiz hinnehmen.

Gruppe 1
Als Island gegen Dänemark zweimal zurücklag, war es Fanndis Fridriksdóttir, die mit ihren drei Toren für einen 3:2-Erfolg sorgte. Fridriksdóttir, die bei der Endrunde 2007 an der Spitze der Torjägerliste lag, glich die Treffer von Linette Andreasen und Katrine Veje aus, ehe sie in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ihren Dreierpack schnürte. In der anderen Partie dieses Tages trennten sich Schweden und Polen mit 0:0.

Gruppe 2
Norwegen, das bei den letzten Titelkämpfen im Endspiel stand, musste gegen die Ukraine nach neun Minuten zunächst einen Rückstand hinnehmen, am Ende aber gewannen die Skandinavierinnen durch die Treffer von Hege Hansen (2), Trine Lund und Cecilie Pedersen (2) mit 5:1. Am Samstag könnten sie einen Tag vor Ende der Qualifikation bereits das vorzeitige Weiterkommen sichern, einen Sieg gegen Belgien vorausgesetzt. Die Belgierinnen mussten gegen den überlegenen Gastgeber Österreich lange zittern, nutzten aber elf Minuten vor der Pause die einzig nennenswerte Chance zum Tor des Tages.

Gruppe 3
Aserbaidschan feierte einen Traumstart, als sie in der ersten halben Stunde durch Ana Atayeva und Narmina Rzayeva gegen Gastgeber Portugal bereits den Endstand von 2:0 erzielten. Frankreich lag gegen Wales bis eine Viertelstunde vor Schluss mit 0:1 hinten, ehe Léa Rubio per Elfmeter den Ausgleich schoss und Pauline Crammer für die Führung sorgte. Nach weiteren Treffern der eingewechselten Fanny Tenret und Marine Pervier gab es schließlich einen deutlichen 4:1-Erfolg.

Gruppe 4
Deutschland, bislang bei allen Endrunden dabei, machte mit einem 4:0-Sieg gegen Russland einen großen Schritt, um diese makellose Serie weiter auszubauen. Dzsenifer Maroszan, die in der kommenden Saison beim 1. FFC Frankfurt spielt, erzielte vor 2 380 Zuschauern in Heilbronn einen Dreierpack, ehe Sylvia Arnold mit ihrem Tor den Schlusspunkt setzte. Die Mannschaft von Maren Meinert hatte Russland schon vor zwölf Monaten in dieser Phase des Wettbewerbs mit 8:3 besiegt. Am Samstag bekommt es Deutschland mit der Slowakei zu tun, die sich der Republik Irland mit 1:3 geschlagen geben musste. Das Team von Susan Ronan lag zunächst hinten, konnte aber durch Louise Quinn und die eingewechselten Susan Hackett und Zoe Doherty die Partie noch drehen.

Gruppe 5
Die Niederlande landeten mit einem 8:0 gegen Rumänien den höchsten Sieg des Tages. Drei Spielerinnen erzielten dabei jeweils zwei Tore: Lisanne Grimberg, Suzanne de Kort und Renate Jansen. Eigentlich war es aber die Schweiz, die mit dem 3:0 gegen Italien für den Paukenschlag des Tages sorgten und deren erneute Titelambitionen nahezu beendeten. Bereits nach 26 Minuten stand es für die Mannschaft von Yannick Schwéry durch die Tore von Ramona Bachmann und Chantal Fimians 2:0. Nach knapp einer Stunde besiegelte Ana Maria Crnogorcevic mit ihrem 19. Tor im 25. Länderspiel für die U19 das Schicksal der Italierinnen.

Gruppe 6
England und Spanien, die in den letzten beiden Jahren jeweils für die Endrunde qualifiziert waren, kamen in ihren Auftaktspielen zu ungefährdeten Erfolgen. England schlug Gastgeber Ungarn mit 4:0, Spanien besiegte dank der beiden Tore von Nekane Díez in der zweiten Hälfte Finnland mit 2:0.