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Niederlande: Erster Platz auf den Färöer-Inseln

Bei der U17-Europameisterschaft 2025 gab es einen neuen Gastgeber und einen neuen Sieger.

Die niederländische Kapitänin Rosalie Renfurm mit dem Pokal
Die niederländische Kapitänin Rosalie Renfurm mit dem Pokal UEFA via Getty Images

Bei der UEFA-U17-Frauen-EM 2025 gab es gleich zwei Premieren: Die Färöer-Inseln richteten erstmals ein UEFA-Endturnier aus und die Niederlande krönten sich mit einem 2:1-Sieg im Finale gegen Norwegen zum neuen Titelträger.

Während die Färöer-Inseln ihr Debüt bei einem UEFA-Frauen-Endturnier gaben, qualifizierte sich Spanien zum 14. Mal. Deutschland, das den bisherigen Rekord mit 13 Teilnahmen hielt, scheiterte in der Qualifikation an Österreich. Doch erstmals seit der Saison 2011/12 (vor Einführung der Gruppenphase) verpasste Spanien das Halbfinale: Im ersten Gruppenspiel trennten sie sich 1:1 von Frankreich, schlugen Polen mit 3:1, unterlagen dann aber Italien mit 1:2 – durch zwei Tore von Giulia Galli und eine überragende Leistung von Torhüterin Matilde Robbioni.

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Italien startete mit einem packenden 4:3-Sieg gegen Polen, die nach der Pause beinahe einen Drei-Tore-Rückstand noch aufgeholt hätten. Genau wie Spanien spielte Italien anschließend 1:1 gegen Frankreich. In beiden Spielen erzielte Rachael Adedini den Ausgleich für Frankreich, die bereits bei der Endrunde 2024 im Alter von nur 14 Jahren vier Tore erzielt hatte. Am dritten Spieltag besiegte Frankreich Polen mit 3:1 und zog damit hinter Italien ins Halbfinale ein.

Die Niederlande dominierten die Gruppe A und sicherten sich bereits vor dem letzten Spieltag den Gruppensieg - mit einem 4:1 gegen Österreich und einem 2:0 gegen Norwegen. Zum Abschluss feierten sie einen 9:0-Kantersieg gegen Gastgeber Färöer. Die Färöer hatten zuvor bereits mit 0:10 gegen Norwegen und 0:9 gegen Österreich verloren. Im direkten Duell um den zweiten Halbfinalplatz trennten sich Norwegen und Österreich torlos 0:0. Dank der besseren Tordifferenz zog Norwegen ins Halbfinale ein.

Da die FIFA U17-Frauen-Weltmeisterschaft künftig jährlich mit 24 Teams ausgetragen wird, spielten die beiden Gruppendritten um das fünfte europäische Ticket neben den vier Halbfinalisten. Spanien sicherte sich durch einen klaren 6:1-Sieg gegen Österreich die Teilnahme in Marokko.

Der Halbfinaltag begann mit dem Duell zwischen den Niederlanden und Frankreich, den letzten verbliebenen früheren Titelträgern. Die Niederlande gingen früh durch Liv Pennock in Führung, doch sieben Minuten vor Schluss glich die eingewechselte Lou Ruffien für Frankreich aus und erzwang ein Elfmeterschießen. Dort wurde Maren Groothoff, die bereits in der regulären Spielzeit stark gehalten hatte, zur Heldin. Mit zwei Paraden sicherte sie den Niederlanden einen 4:3-Erfolg im Elfmeterschießen.

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Norwegen war das einzige Halbfinalteam, das in der Gruppenphase eine Niederlage hinnehmen musste, zugleich aber auch die einzige Mannschaft, die alle sechs Qualifikationsspiele gewonnen hatte. Gegen Italien erwischten die Norwegerinnen einen starken Start und führten durch einen Treffer von Christina Herseth und ein Eigentor zur Pause verdient mit 2:0. Rachele Giudici verkürzte kurz nach Wiederanpfiff, doch ein Sololauf von Marie Preus kurz vor Schluss besiegelte den 3:1-Sieg für Norwegen.

Die Niederlande legten im Finale stark los: Tess van der Vliet netzte nach vier Minuten und kurz vor dem Pausenpfiff legte Ranneke Derks das 2:0 nach. Preus verkürzte in der 56. Minute. Es war ihr fünfter Turniertreffer und sie wurde damit Torschützenkönigin auf den Färöer Inseln, direkt vor der zur Spielerin des Turniers gekürten Derks. Die Niederlande brachten das 2:1 über die Zeit und sicherten sich den Titel.

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