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Women's Europa Cup: Frankfurt ist weiter, auch Hammarby, Häcken und Sparta Praha im Halbfinale

Eintracht Frankfurt, Häcken, Hammarby und Sparta Praha stehen im Halbfinale und können sich noch Hoffnungen auf den Titel machen.

Eintracht Frankfurt steht im Halbfinale des Women's Europa Cup
Eintracht Frankfurt steht im Halbfinale des Women's Europa Cup UEFA via Getty Images

Sparta Praha trifft im Halbfinale auf Hammarby, Eintracht Frankfurt bekommt es mit Häcken zu tun. Im Viertelfinale des erstmals ausgetragenen UEFA Women's Europa Cup haben sich diese vier Teams am Mittwoch durchgesetzt.

UEFA.com fasst das Geschehen aus den Viertelfinal-Rückspielen zusammen.

Halbfinal-Duelle im Women’s Europa Cup

Halbfinale: 24./25. März & 1./2. April
1: Sparta Praha / Austria Wien - Sporting CP / Hammarby
2: Eintracht Frankfurt / Nordsjælland - Häcken / Breidablik

Finale (25. oder 26. April & 2. oder 3. Mai)
Sieger Halbfinale 1 - Sieger Halbfinale 2

Das zuerst genannte Team hat im Hinspiel Heimrecht.

Nordsjælland - Eintracht Frankfurt 2:3 (Gesamt 2:7)

Die Frankfurterinnen bauten ihre 4:0-Führung aus dem Hinspiel schon in der sechsten Minute des Rückspiels aus, als Remina Chiba aus kurzer Distanz traf. Géraldine Reuteler legte Mitte der ersten Halbzeit nach. Nordsjælland, das zum ersten Mal im Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs stand, verkürzte in der 30. Minute durch einen Treffer von Princess Marfo.

Die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Hayley Raso erzielte sieben Minuten nach ihrer Einwechslung ihr erstes Tor für Frankfurt, bevor Anna Walter 14 Minuten später den Anschlusstreffer erzielte. Damit verabschiedete sich der dänische Verein würdig aus diesem Wettbewerb.

Austria Wien - Sparta Praha 1:1 (Gesamt: 1:1, 1:3 n.V.)

Sparta hat als erstes tschechisches Team das Halbfinale eines UEFA-Wettbewerbs der Frauen erreicht. Im Duell mit der Wiener Austria dauerte es insgesamt 160 Minuten, bis das erste Tor fiel. In Prag war das Hinspiel 0:0 ausgegangen. In der 70. Minute des Rückspiels gelang Antonie Stárová mit einem Traumtor die Führung für Sparta. Nur zwei Minuten später erzielte Lotta Cordes den Ausgleich für Austria Wien, wodurch das Spiel in die Verlängerung ging.

Acht Minuten nach Beginn der Verlängerung erzielte Hallie Bergford per Kopfball das 2:1 für Sparta, und Michaela Khýrová sorgte kurz vor Ende der ersten Halbzeit mit einem Distanzschuss für die Entscheidung.

Sparta jubelt über die Führung in der Verlängerung bei Austria Wien
Sparta jubelt über die Führung in der Verlängerung bei Austria WienUEFA via Getty Images

Hammarby - Sporting CP 0:1 (Gesamt: 1:1, 5:4 n.E.)

Hammarby steht erstmals im Halbfinale eines UEFA-Wettbewerbs. Die Schwedinnen überstanden im Rückspiel die Aufholjagd von Sporting und behielten im anschließenden Elfmeterschießen die Nerven. Nach dem 1:0-Auswärtssieg in Portugal in der Vorwoche wollte das Heimteam früh nachlegen, doch mehrere Chancen in der ersten Halbzeit blieben ungenutzt. Svea Rehnberg, Elin Sørum und Vilma Koivisto scheiterten allesamt an Anna Wellmann im Sporting-Tor.

Offensiv lief bei den Gästen fast alles über Telma Encarnação – und die Angreiferin sorgte nach 70 Minuten für den Ausgleich im Duell. Mit einem spektakulären Fallrückzieher stellte sie auf 1:0 und brachte die Partie wieder ins Gleichgewicht. Sporting brachte kurz vor dem Elfmeterschießen die erst 18-jährige Torhüterin Julia Woźniak zu ihrem Europapokal-Debüt. Doch Hammarby blieb vom Punkt eiskalt: Alle fünf Schützinnen verwandelten sicher, nachdem Mackenzie Cherry den dritten Versuch der Portugiesinnen vergeben hatte. Damit war das historische Halbfinal-Ticket perfekt.

Breidablik - Häcken 1:4 (Gesamt: 1:11)

Mit einem 7:0 aus dem Hinspiel im Rücken ließ Häcken von Beginn an keine Zweifel mehr aufkommen. Schon nach zwei Minuten brachte Paulina Nyström die Gäste in Führung und erstickte jede Hoffnung auf ein Comeback im Keim. Die Spielerinnen von Breidablik gaben dennoch nicht auf. Auch nach dem 0:2, als Emma Östlund eine Ecke von Alva Selerud per Kopf verwertete (18.), hielten sie weiter dagegen.

Auf die Anzeigetafel brachte sie schließlich Elisa Vidarsdóttir, die in der 57. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss traf. Doch Häcken antwortete prompt: Erst stellte Alva Selerud den alten Abstand wieder her, dann sorgte Monica Jusu Bah für den nächsten Treffer. Damit steht Häcken erstmals in einem europäischen Halbfinale. Breidablik kann sich immerhin damit trösten, als isländischer Meister 2025 auch in der kommenden Saison wieder international vertreten zu sein.

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