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Barcelona in der neu gestalteten Women's Champions League nicht zu stoppen

Den neu gestalteten Wettbewerb gewann 2025/26 der FC Barcelona, der in Oslo OL Lyonnes mit 4:0 besiegte.

Barcelona triumphierte 2025/26 zum vierten Mal
Barcelona triumphierte 2025/26 zum vierten Mal UEFA via Getty Images

In der 25. Saison des UEFA-Frauen-Klubfußballs wurde die UEFA Women's Champions League 2025/26 in einem neuen Format ausgetragen: Drei Runden einer überarbeiteten Qualifikationsphase führten zu einer auf 18 Vereine erweiterten Ligaphase, gefolgt von den neuen Play-offs der K.-o.-Phase und dem bekannten Viertelfinale.

Am Ende setzte sich Barcelona, das zum sechsten Mal in Folge das Finale erreicht hatte – eine bisher unerreichte Leistung –, gegen den achtmaligen Champion OL Lyonnes durch und holte sich zum vierten Mal den Pokal.

Alle vier Titel Barcelonas in der Women's Champions League

OH Leuven schaffte es in seiner ersten europäischen Saison als erstes belgisches Team in eine Ligaphase bzw. Gruppenphase und beeindruckte zudem, indem es sich unter den ersten Zwölf platzierte und damit vor Teams wie Paris Saint-Germain, Benfica und Roma in die Play-offs der K.-o.-Phase einzog. Die vier besten Teams, die direkt ins Viertelfinale einzogen, waren Barcelona, OL, Chelsea und Bayern München, das nach der 1:7-Auswärtsniederlage gegen die Blaugrana am ersten Spieltag zurückschlagen konnte.

Titelverteidiger Arsenal, der 2024/25 im Finale Barcelona bezwungen hatte, gehörte zu den Teams in den Play-offs und schaltete OH Leuven aus, wodurch sich die Engländerinnen zusammen mit Wolfsburg, Real Madrid und Manchester United (das zuvor noch nie den Hauptwettbewerb erreicht hatte) für das Viertelfinale qualifizierten. Die Gunners beendeten dann die Saison von Chelsea und gewannen zu Hause mit 3:1, sodass sie sich im Rückspiel eine 0:1-Niederlage an der Stamford Bridge leisten konnten.

Die Spielerin der Saison der Women's Champions League: Alexia Putellas

Barcelona setzte sich mit einem Gesamtergebnis von 12:2 gegen Real Madrid durch, darunter ein 6:0-Sieg vor mehr als 60.000 Zuschauern im wiedereröffneten Camp Nou. Der FC Bayern schaltete mit insgesamt 5:3 ManU aus, wobei Bayerns Pernille Harder, seit ihrer Kindheit United-Fan, im Hinspiel im Old Trafford zwei Tore erzielte, während OL in Wolfsburg mit 0:1 unterlag, das Rückspiel aber nach Verlängerung mit 4:0 gewann.

Ein Jahr zuvor war OL in einem dramatischen Halbfinale einer Aufholjagd von Arsenal im Rückspiel in Frankreich zum Opfer gefallen; zwölf Monate später gewannen die Gunners ihr Heimspiel mit 2:1, doch nach einer 1:3-Auswärtsniederlage durch ein spätes Tor von Jule Brand war der Traum von der Titelverteidigung jäh geplatzt. Barcelona wiederum brach den alten Rekord von OL für die meisten Finalteilnahmen in Folge, nachdem man nach einem 1:1-Remis beim FC Bayern vor erneut großem Publikum im Camp Nou mit 4:2 triumphieren konnte.

Die Entdeckung der Saison der Women's Champions League: Lily Yohannes

Zum vierten Mal traf Barcelona somit in einem Finale auf OL, und vor ausverkauftem Haus in Oslo hatte das französische Team in der ersten Halbzeit leicht die Oberhand. Nach der Pause sah es jedoch ganz anders aus: Ewa Pajor traf zweimal (und baute damit ihre Ausbeute in der Torschützenliste auf elf Tore aus, zwei vor Alessia Russo), und Salma Paralluelo erzielte in der Schlussphase zwei weitere Treffer zum deutlichen 4:0-Sieg; Barcelona triumphierte zum vierten Mal in sechs Spielzeiten.

Alexia Putellas wurde nach 2021/22 zum zweiten Mal zur Spielerin der Saison gekürt, nachdem sie mit 14 Torbeteiligungen (sieben Tore und sieben Vorlagen) die meisten im Turnier eingefahren hatte. Lily Yohannes von OL erhielt die Auszeichnung als Entdeckung der Saison.

Die Top-Ten-Tore der Women's Champions League