Rückblick auf die Halbfinal-Hinspiele der Women's Champions League
Freitag, 1. Mai 2026
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Alle vier Teams sind dabei, wenn wir auf die besten Momente der Halbfinal-Hinspiele der UEFA Women’s Champions League zurückblicken.
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Die Hinspiele im Halbfinale der UEFA Women’s Champions League boten jede Menge Drama und überraschende Wendungen. Bayern München spielte 1:1 gegen Barcelona, und Arsenal drehte einen Rückstand und besiegte OL Lyonnes mit 2:1.
In diesem Artikel, präsentiert von Disney+, werfen wir einen Blick zurück auf vier der wichtigsten Momente aus den beiden Spielen.
Pajor zieht mit Russo gleich
Der Kampf um die Torjägerinnenkrone in der diesjährigen Saison entwickelt sich zu einer spannenden Geschichte. Ewa Pajor zog durch ihren achten Treffer beim Unentschieden von Barcelona gegen Bayern mit Arsenals Alessia Russo gleich.
Pajor (die in der Saison 2022/23 mit neun Toren die erfolgreichste Torschützin war) setzte sich mit einer intelligenten Bewegung gegen ihre Gegenspielerin im Strafraum durch und verwertete eine präzise Hereingabe von Esmee Brugts per Volley.
Die polnische Angreiferin konzentrierte sich nach dem Spiel jedoch ausschließlich auf das Team und nicht auf ihre persönlichen Ziele: "Wir haben so viel Qualität in unserer Mannschaft, und wir wissen, dass wir das Finale erreichen können, wenn wir [im Rückspiel] an unserem Matchplan festhalten", sagte sie.
Bayerns toller Spielzug
Nach dem frühen Tor von Pajor wirkte Barcelona wie entfesselt, doch Bayern kämpfte sich zurück und wurde in der 70. Minute vor einer Rekordkulisse von 31.000 Zuschauern in der Fußball Arena München mit einem sehenswerten Ausgleichstreffer belohnt.
Vanessa Gilles leitete den Angriff aus der Abwehr ein und über Klara Bühl und Franziska Kett landete der Ball auf der linken Seite bei Pernille Harder, deren Hereingabe Kett mit einem schönen Chip zum Ausgleich verwandelte.
Es war ein großartiger Spielzug, den Kapitänin Glódís Viggósdóttir ausdrücklich hervorhob: "Wir haben uns an den Matchplan gehalten, die Räume zugemacht, die wir zumachen wollten, und dann wollten wir sie bei Kontern überraschen – und natürlich war es von Anfang bis Ende ein fantastisches Tor."
Brand liefert ab
OL Lyonnes-Offensivspielerin Jule Brand hat im Laufe der Jahre einige spektakuläre Tore erzielt, und nun hat sie erneut zugeschlagen, als sie ihr Team in London mit 1:0 gegen Arsenal in Führung brachte.
Die deutsche Nationalspielerin nahm einen Pass von Lily Yohannes auf, lief auf die Abwehr der Gunners zu, zog dann mit einer geschickten Bewegung nach innen und versenkte den Ball unhaltbar für Daphne van Domselaar im Tor.
Mit ihrem Führungstreffer hat Brand nun für drei verschiedene Klubs mehr als ein Tor in der Women's Champions League erzielt: Hoffenheim (3), Wolfsburg (3) und OL (2). "Es war wichtig, früh zu treffen", sagte sie anschließend. "Da es am Ende 1:2 stand, war es wichtig, dass wir das Tor erzielt haben, und es war ein gutes Gefühl, dies im [Arsenal Stadium] zu schaffen."
Smiths Lauf geht weiter
Die kanadische Stürmerin Olivia Smith hat nach ihrem Wechsel von Liverpool zu Arsenal im Sommer nur wenig Zeit gebraucht, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, und die 21-Jährige bewies beim Sieg gegen OL Lyonnes erneut, dass sie durchaus in der Lage ist, auf der ganz großen Bühne zu glänzen und wurde zur Spielerin des Spiels gewählt.
Nachdem Smith während der gesamten Partie immer wieder für Gefahr sorgte, krönte sie ihre beeindruckende Leistung, indem sie eine Unsicherheit in der Abwehr von OL ausnutzte und in der Schlussphase den Siegtreffer erzielte – ihr drittes Tor in der Women's Champions League in den letzten fünf Partien.
"Ich bin sehr entschlossen und immer voller Optimismus, und ich bin froh, dass ich das Tor erzielt habe", sagte sie. "Es ist etwas ganz Besonderes, hier vor den Fans ein Tor zu schießen – meine Familie war auch da. Ein ganz besonderer Moment für mich."